aktualisiert am 16. Juni 2017

 

Presse / Öffentlichkeitsarbeit  19. Dezember 2014

Neues aus der Selbsthilfe

Selbsthilfegruppen stellen sich vor

Unsere Selbsthilfegruppe wurde in dem kostenfreien Magazin

" Befund Krebs " - ein Magazin für Tumorerkrankte in der Ausgabe 5/2014 vorgestellt.

Unser Internetforum > Stoma Rückverlegung stellt sich unter " Webtipps " in dem Magazin vor.

> Presseartikel

Quelle - GMFK GmbH & Co.KG Verlagsgesellschaft - Leverkusen

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Praxis & Wirtschaft  13. Dezember 2014

Neue Beitragssätze der Krankenkassen ab 2015

Ab 2015 gilt der gesetzliche vorgeschriebene GKV-Beitragssatz von 14,6 Prozent
Jede Krankenkasse kann aber einen eigenen Zusatzbeitrag erheben, was zu unterschiedlichen Beitragssätzen führt


Wie sich die Beitragssätze der einzelnen KK zusammensetzen......hier zum nachlesen

Quelle - Ärzte Zeitung > Politik & Gesellschaft > Krankenkassen - Artikel vom 12. 12. 2014

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Praxis & Wirtschaft  13. Dezember 2014

vor OP

Klären mehrere Ärzte auf, haften sie alle

Klären mehrere Ärzte einen Patienten vor der Operation auf, kommen theoretisch alle Beteiligten für Schadenerstatzklagen in Betracht.

So sieht es der Bundesgerichtshof......zum ganzen Artikel

Quelle - Ärzte Zeitung > Praxis & Wirtschaft > Arzthaftung > mwo > Artikel vom 12. 12. 2014

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Ernährung  13. Dezember 2014

Neue Kennzeichnung von Lebensmitteln

Am 13. Dezember 2014 trat eine neue EU-Verordnung in Kraft
Für Hersteller von Lebensmitteln gelten neue Pflichtangaben !!


Wer unter einer Unverträglichkeit oder Allergie leidet, soll es jetzt einfacher beim Einkauf haben.

Was die neue Verordnung noch beinhaltet..
.
lest Ihr hier

Quelle - Apotheken Umschau > Besser Leben > Essen und Trinken > Ernährung - von Christine Pander - Artikel vom 12. 12. 2014

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Studie  16. November 2014

Deutschland: Studie mit 200.000 Menschen startet

Für eine bundesweite Langzeit-Studie zu chronischen Krankheiten werden in den kommenden Jahren 200.000 Männer und Frauen untersucht und befragt. Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) gab heute in Essen den offiziellen Startschuss für die nach Ministeriumsangaben größte Gesundheitsstudie in Deutschland. Bund und Länder wollen erforschen lassen, welche Risikofaktoren und Ursachen es für Krebs, Demenz, Depression, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen gibt....zum ganzen Artikel

Quelle - Pharmazeutische Zeitung | dpa - Artikel vom 10. 11. 2014

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Medizin  16. November 2014

Viele Krebspatienten brechen Therapie wegen Arzneimittelnebenwirkungen ab

Madrid/London/Wien – Mehr als sechs Prozent der europäischen Krebspatienten been­den aufgrund von Nebenwirkungen die Behandlung. Das berichtete eine Arbeitsgruppe um Rheena Khanna, London, auf dem Europäischen Krebskongress in Madrid. Khanna ist Mitarbeiterin des Statistikdienstleisters ims Health.

Die Forscher analysierten Therapiedaten von knapp 8.000 Patienten aus Großbri­tannien, Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien. „Im Rahmen unserer Arbeit haben wir analysiert, unter welchen Tumoren die Patienten litten, welche Therapien angewendet wurden, und welche Nebenwirkungen sie entwickelten“, erklärte Khanna.

Aus dieser Gruppe hatten 87 Prozent eine zytotoxische Chemotherapie und 13 Prozent eine Hormontherapie erhalten. Die häufigsten Diagnosen waren Brustkrebs (22 Prozent), Dickdarmkrebs (14 Prozent), und nicht-kleinzelliger Lungenkrebs (13 Prozent). Die häufigste Nebenwirkung war mit 36 Prozent Neutropenie (Blutbildveränderung), gefolgt von Übelkeit/Erbrechen (23 Prozent), Blutarmut (21 Prozent), Neuropathie (17 Prozent) und Schleimhautentzündung (15 Prozent)....

zum ganzen Artikel

Quelle - Deutsches Ärzteblatt > Medizin - (hil) - Artikel vom 3. Oktober 2014

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Studie  6. November 2014

Studie: Darmspiegelung mit guter Trefferquote

Die Darmspiegelung hat sich einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) zufolge als wirksame und sichere Maßnahme zur Krebsvorsorge bewährt. «Um eine Krebsvorstufe zu finden und damit einen Krebsfall zu vermeiden, müssen 28 Darmspiegelungen durchgeführt werden. Bei einer unter 121 Untersuchungen wird ein bösartiger Tumor frühzeitig erkannt», sagte einer der Autoren, Michael Hoffmeister, in einer Pressemitteilung. Hingegen führe statistisch nur eine von 1089 Untersuchungen zu einer sogenannten Überdiagnose, also einer richtig erkannten Krankheit, die aber gar nicht auffällig geworden wäre, wenn man....weiter zum Artikel

Quelle - Pharmazeutische Zeitung - Artikel vom 6. 11. 2014 | dpa

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Allgemeinmedizin  5. November 2014

Praxisalltag

Wissen um Patiententypen erleichtert die Kommunikation

Patienten wollen nicht nur Rezepte, sondern Aufmerksamkeit. Eine PatientenTypologisierung kann den Arzt bei der Wahl der Patientenansprache unterstützen, um diese Erwartung zu erfüllen.

NÜRNBERG. Die Arzt-Patienten-Kommunikation ist immer eine doppelte Begegnung. Es treffen zwei Persönlichkeiten aufeinander, die in ihren unterschiedlichen Rollen - Arzt und Patient - auch unterschiedliche Bedürfnisse haben.

Der Patient verlangt die volle Aufmerksamkeit seines Arztes, der wiederum will gleichzeitig das Gespräch dokumentieren, die Befundergebnisse ebenso.

Und im Wartezimmer sitzen weitere Patienten mit jeweils eigenen Bedürfnissen. "Rund 50 Prozent der Patienten sind der Meinung, ihr Arzt versteht sie nicht und greift ihre Probleme nicht auf", berichtete Dr. Lucia Jerg-Bretzke vom Fachbereich Medizinische Psychologie der Uni Ulm von einer dort durchgeführten Erhebung.

Patienten wünschen auch die Interaktion und die Diskussion mit ihrem Arzt und wollen in die Therapieentscheidung einbezogen werden. Doch dieses Ideal der partizipativen Entscheidungsfindung ist schwer realisierbar.

Helfen kann eine Patiententypologie, so Jerg-Bretzke beim Round-Table "Gelungene Arzt-Patientenkommunikation: Phyto versus Antibiotikum - wie sag ich's meinen Patienten".

Vier Patiententypen identifiziert

Die Medizinpsychologin und ihre Kollegen haben dazu von über 1300 Patienten und Gesunden, deren Behandlungserwartungen, Laientheorien, Krankheitsverhalten und weitere Details erfragt. Letztlich wurden vier Patiententypen identifiziert: Typ 1 ist der Patient mit....zum Artikel

Quelle - Ärzte Zeitung  >Medizin >Fachbereiche >Allgemeinmedizin - Artikel von Michael Hubert - vom 3. 11. 2014

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Medizin  5. November 2014

Arzt wechseln: Geht das so einfach ?

Was Sie bei einem Hausarztwechsel, einer Facharztüberweisung und dem Einholen einer Zweitmeinung beachten sollten

Als Werner Hofer vor drei Jahren von Hamburg nach Berlin zog, wo seine Tochter lebt, musste er sich zwangsläufig einen neuen Hausarzt suchen – und wurde schnell fündig. Eine Praxisgemeinschaft, zu der auch ein Internist gehört, und das ganz in der Nähe seiner neuen Wohnung. Für den Rentner, der unter einer Herzinsuffizienz leidet und deshalb nicht mehr so gut zu Fuß ist, zwei schlagkräftige Argumente.

Arztwechsel trotz Vertrag möglich ?

Lange fühlte er sich dort gut aufgehoben. Doch dann diagnostizierte sein Arzt einen harmlosen grippalen Infekt, der sich aber zu einer schweren Lungenentzündung auswuchs. Werner Hofer glaubt nicht einmal, dass der Arzt wirklich einen Fehler gemacht hat, aber trotzdem „ging dadurch mein Vertrauen in ihn verloren“, sagt er. Deshalb möchte Hofer jetzt zu einem anderen Hausarzt wechseln, den ihm Bekannte wärmstens empfohlen haben. Aber geht das überhaupt? Und wenn ja, was muss man dabei beachten?

Mit diesen Fragen wird Claudia Schlund von der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) häufiger konfrontiert. „ Beim Thema Arztwechsel herrscht bei manchen Patienten große Unsicherheit, nicht zuletzt bedingt durch.....zum Artikel

Quelle - Apotheken Umschau - Medizin - Artikel von Ulrich Kraft - vom 28. 10. 2014

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Biologie / Darm  4. November 2014

Mikrobiom

Auch im Darm entwickelt sich der Mensch

 

Affen und Menschen unterscheidet auch der Verdauungstrakt: Seit den Zeiten eines gemeinsamen Vorfahren verarmt unsere Darmflora, nicht aber die von Schimpansen. Nur warum ?

Die bakterielle Darmflora von Affen und Menschen hat sich stark auseinanderentwickelt, seit wir einen gemeinsamen Vorfahren gehabt haben. Was genau sich verändert hat, wollten nun Wissenschaftler untersuchen, indem sie die genetische Zusammensetzung der Bakteriengemeinschaft im Darm verschiedener Affen mit der des Menschen verglichen: Das Mikrobiom aller Arten, so die Schlussfolgerung, verändere sich allmählich und stetig; beim Menschen insgesamt aber deutlich schneller als bei sämtlichen seiner nächsten Verwandten. Vor allem trage der Mensch zunehmend weniger verschiedene Spezies, Familien und Klassen von Bakterien im Darm.

Dies sei nicht eine Frage von Wohnort oder unterschiedlicher Ernährung, sondern ein Trend, der weltweit....zum Artikel

 

Quelle - Spektrum.de / News -  von Jan Osterkamp - Artikel vom 3. 11. 2014

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Magen- Darmkrankheiten  30. Oktober 2014

Darmflora

Störungen im Darm machen krank

Das Darm-Mikrobiom stärkt das Immunsystem und schützt vor Krankheiten. Störungen in diesem komplexen System können fatale Auswirkungen haben: von Allergien über Reizdarm bis hin zu Krebs.

ROCHESTER. Die ersten Bakterien, die sich im sterilen Darm eines Neugeborenen einnisten, stammen bei natürlicher Entbindung aus der Vaginalflora, bei Kaiserschnitt aus dem Hautmikrobiom der Mutter. Nach und nach werden dann weitere Bakterienarten aus der Umwelt aufgenommen und aerobe Spezies zunehmend durch fakultativ aerobe und anaerobe verdrängt. Die höchste Diversität wird in der Adoleszenz erreicht.

Mit dem Alter gehen Vielfalt und Stabilität zurück, und das Mikroökosystem wird anfällig für Störungen wie Infektionen mit Clostridium difficile. Dazwischen wechseln relativ stabile Phasen mit Phasen der abrupten Veränderung.

Zum Beispiel werden durch eine Antibiotikatherapie Dutzende Bakterienarten zum Verschwinden gebracht und durch andere Arten ersetzt. Aber auch eine Ernährungsumstellung kann innerhalb von 24 Stunden die Zusammensetzung des intestinalen Mikrobioms drastisch verändern.

Einfluss auf Immunsystem

Welche Folgen solche Verschiebungen haben können, ist in den letzten Jahren...zum Artikel

Quelle - Ärzte Zeitung - von Beate Schumacher - Artikel vom 30. 10. 2014

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Politik & Gesellschaft / Prävention  28. Oktober 2014

Krebs

Neue Info-Angebote sollen Patienten fit machen

Die Deutsche Krebshilfe und die Krebsgesellschaft wollen mit einem neuem Handbuch und einer Hotline Patienten noch besser aufklären.

BERLIN. Allein im vergangenen Jahr hat die Deutsche Krebshilfe hat etwa 9.000 Krebspatienten und Angehörige telefonisch beraten. Und die Deutsche Krebsgesellschaft hat 2013 rund fünf Millionen Informationsbroschüren versandt.

"Der Informationsbedarf bei den Krebspatienten und ihren Angehörigen ist hoch. Sie wollen in ihre Behandlung einbezogen werden und mitreden können," konstatierte Dr. Fritz Pleitgen, Präsident der Deutschen Krebshilfe.

Um die vielen Ratsuchenden solide zu informieren, geben Krebshilfe und Krebsgesellschaft jetzt gemeinsam ein knapp 400 Seiten dickes Handbuch heraus und starten eine neue Telefonhotline.

Sarah Majorczyk, Redakteurin bei der BILD-Zeitung, ist die Autorin des Handbuches. Sie hat das Wissen von 60 Experten, meist Professorinnen und Professoren von ausgewiesenen Krebszentren oder Universitätsklinika zusammentragen und in eine für Laien verständliche Sprache übertragen.

So klärt sie zu 35 verschiedenen Krebserkrankungen auf und informiert darüber hinaus zu unterschiedlichen Diagnose- und Therapieverfahren. Protokolle von prominenten Patienten zeigen, wie sich diese schwere Erkrankungen bewältigen lässt.

500.000 neue Diagnosen jedes Jahr

Rund 500.000 neue Krebserkrankungen werden jährlich diagnostiziert. Krebs wird....zum Artikel

Quelle - Ärzte Zeitung online - (wer) - Artikel vom 27. Oktober 2014

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Forschung / Darmkrebs  21. Oktober 2014

Metastasen beim Darmkrebs: Störung in Signalwegen entdeckt

Wenn Krebszellen auswandern: Forscherinnen und Forscher der Universität Freiburg haben Schalter gefunden, die Darmkrebszellen umlegen, damit sie sich aus ihrem Zellverbund losreißen und in umgebendes Gewebe eindringen können. Dieses Auswandern ist der erste Schritt der Metastasierung, bei dem der Krebs Tochtertumoren in weiteren Geweben bildet. Prof. Dr. Andreas Hecht und seine Arbeitsgruppe am Institut für Molekulare Medizin der Universität Freiburg haben die Erkenntnisse in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht. Die Forscher hoffen, anhand dieses Signalweges neue Diagnostik- und Therapieansätze für Darmkrebs zu entwickeln.Geschwüre im Darm lassen sich entfernen: Gefährlich wird die Krankheit vor allem dann, wenn die Tumorzellen....zum Artikel

Quelle - Curado.de | Ihr Leben - Ihre Gesundheit - Artikel vom 20.10.2014 - Befund Krebs 3/2014

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Homöopathie  20. Oktober 2014

Privatarzt darf GKV-Patienten krank schreiben

Homöopathische Behandlung plus AU-Bescheinigung des Privatarztes – das geht auch für gesetzlich Krankenversicherte.

Privatärzte können gesetzlich versicherte Arbeitnehmer krankschreiben; deren AU-Bescheinigung etwa für die Entgeltfortzahlung ist ausreichend und zweckmäßig, wenn sie die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestinhalte aufweist.

Darauf weist die Managementgesellschaft des Deutschen Zentralvereins homöo­pathischer Ärzte hin. Sie hat gemein­sam mit der Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte eine klärende rechtliche Stellungnahme bei einer Stuttgarter Anwaltskanzlei eingeholt.

Kosten für privatärztliche AU-Bescheinigung übernimmt GKV nicht

Dieser habe es bedurft, "um wieder einen Stein auf dem Weg zu einer möglichen Beteiligung von Privat­ärzten an der GKV-Versorgung mit Homöopathie aus dem Weg zu räumen", wie die Geschäftsführerin der Manage­mentgesellschaft, Georgia Kösters-Menzel, in den "Homöopathischen Nachrichten" ausführt.

Da die Bescheinigung gemäß Vordruck 1 der KBV-Mustersammlung den Vertragsärzten vorbehalten ist, sind andere geeignete Vordrucke für Privatärzte zu verwenden.

Die Ärzte sollen die GKV-Patienten dar­über informieren, dass ihre Kasse die Kosten für die Ausstellung einer privatärztlichen AU-Bescheinigung nicht übernimmt.

Wahrscheinlichkeit liegt höher, dass MDK Arbeitsunfähigkeit überprüft

Zudem müsse der Patient mit einer höheren Wahrscheinlichkeit der AU-Überprüfung durch den MDK rechnen.


Die MT-Rechtsexpertin und Mainzer Fachanwältin für Medizinrecht Henriette Marcus bestätigt: Die AU kann durch jeden Arzt festgestellt werden (nicht aber durch andere Personen wie Sanitäter oder medizinisches Fachpersonal).

Das geht aus juristischen Kommentaren zum SGB V und der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts hervor. Die ärztliche AU-Feststellung erfüllt ihre Voraussetzungen auch, wenn sie nicht auf dem für Vertragsärzte vorgesehenen Vordruck erfolgt.

Quelle - Medical Tribune - von Michael Reischmann - Artikel vom 20. 10. 2014

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Darmkrebs  20. Oktober 2014

Krebstherapie: Algorithmus entlarvt Potential

 

Eine neue Software kann die Wirkung bereits bekannter, für andere Erkrankungen zugelassener Medikamente im Fall einer metastasierten Darmkrebserkrankung vorherberechnen. Besonders interessant erscheint ein normalerweise gegen Depressionen eingesetzter Wirkstoff.

Der Stoffwechsel von Tumorzellen unterscheidet sich in vielen Punkten von dem gesunder Zellen. „Wir wollten mit dem Algorithmus aus diesen über 1.000 Wirkstoffen diejenigen identifizieren, die speziell beim metastasierenden, also streuenden Darmkrebs mit ihrer Wirkweise dem Überleben der Krebszellen sowie deren Vermehrung und Streuung entgegenwirken“, erläutert Dr. Sebastian Schölch von der Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Dresden, einer der Erstautoren der Studie.

So ermittelten die Wissenschaftler, dass das Antidiabetikum Troglitazon, das Antimykotikum Enilconazol und das Antidepressivum Citalopram möglicherweise neue Therapeutika zur Vorbeugung von Metastasen bei Darmkrebs....

 

zum Artikel

Quelle - DockCheck News - Artikel vom 20. Oktober 2014

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Homöopathie  20. Oktober 2014

Studie: Homöopathie immer beliebter

Homöopathische Arzneimittel finden in Deutschland immer größeren Anklang. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Bundesverbands der Arzneimittelhersteller (BAH). Zur Ermittlung der Akzeptanz und des Images von homöopathischen Arznei­mit­teln befragte das Institut im Mai und Juni dieses Jahres deutsch­land­weit 1503 Personen ab 16 Jahren. Verglichen mit den Daten einer 2009 durchgeführten, vergleichbar angelegten Untersuchung kam das Allensbach-Institut zu folgendem Ergebnis: Der Verwen­der­kreis ist deutlich gewachsen – von damals 53 Prozent auf heute 60 Prozent. Laut Allensbach-Institut verwenden vor allem Frauen (73 Prozent versus 48 Prozent Männer) sowie Menschen in den westlichen Bundesländern (64 Prozent versus 44 Prozent in Ostdeutschland) homöopathische Mittel.
 
Gewachsen ist laut Studie auch der Anteil derer....
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Quelle - Pharmazeutische Zeitung - (ke) - Artikel vom 20. 10. 2014 | PZ

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Medizin  17. Oktober 2014

Schichtarbeit bringt Darmbakterien aus dem Takt

Auch Darmbakterien leben nach einer inneren Uhr. Gerät sie infolge von Schichtarbeit oder eines Jetlags aus dem Takt, kann das beim Menschen womöglich Übergewicht und Stoffwechsel-Erkrankungen zur Folge haben. Das berichten israelische Wissenschaftler im Fachmagazin «Cell». Ihre Erkenntnisse könnten dazu beitragen, Mittel zur Prävention oder Behandlung dieser Krankheiten zu entwickeln.
 
Die innere Uhr des Menschen wird durch den Tag-Nacht-Rhythmus gesteuert, genauer gesagt durch den Wechsel von Licht und Dunkelheit. Es ist bekannt, dass Störungen, wie sie etwa bei Schichtarbeitern vorkommen oder bei Menschen, die häufig von einer Zeitzone in andere fliegen, Herzkreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Übergewicht verursachen können. Warum das so ist, weiß die Wissenschaft nicht genau.
 
Die Forscher um Christoph Thaiss vom Weizmann Institute of Science in Rehovot prüften nun, ob die Darmflora damit etwas zu tun haben könnte. Sie ist nicht nur an der Verdauung beteiligt, sondern beeinflusst....
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Quelle - Pharmazeutische Zeitung - Artikel vom 17. Oktober 2014 | dpa

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Medizin  17. Oktober 2014

MRT: Container für Zweifarbigkeit

Erstmals sind zweifarbige Aufnahmen mit neuen Kontrastmitteln im Kernspintomographen gelungen. Mit der verwendeten Technik lassen sich verschiedene Zellen unterschiedlich markieren. Das Verfahren erlaubt es beispielsweise, Tumoren genauer zu charakterisieren.

Bei der Lichtmikroskopie ist es eine Selbstverständlichkeit: Mit einer Vielzahl von Farbstoffen färbt man Proben ein, kann so verschiedene Zellstrukturen sichtbar machen oder gesundes von krankem Gewebe unterscheiden. Da Lichtstrahlen aber nicht weit in Gewebe eindringen, durchleuchten Ärzte ihre Patienten mit Radiowellen, wenn sie mit einem Kernspintomographen Aufnahmen machen. Der Nachteil dabei: Im Kernspin sieht man meist lediglich die Verteilung von Gewebswasser, besondere Zielstrukturen wie etwa kleine Mengen von Tumorzellen können die Ärzte nicht erkennen.

Das könnte sich einmal ändern, sollte sich die neue Technik der Xenon-Kernspintomographie durchsetzten, die derzeit von mehreren Arbeitsgruppen weltweit entwickelt wird. Der Gruppe um den Berliner Physiker Leif Schröder ist am Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) nun in Zusammenarbeit mit Christian Freund von der FU Berlin ein wichtiger Schritt gelungen. Zum ersten Mal konnten die Berliner Wissenschaftler verschiedene Zelltypen so markieren, dass diese Radiowellen unterschiedlicher Frequenz aussenden. Ganz wie bei der Lichtmikroskopie generierten sie so Bilder, auf denen manche Zellen rot, andere grün leuchten.

Herkömmliche Kernspintomographen vermessen die Kerne von Wasserstoffatomen, die im menschlichen Körper zwar allgegenwärtig sind, aber nur sehr schwache Signale aussenden. Die neue, von....weiter zum Artikel

Quelle - DockCheck News - Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) - Artikel vom 17. Oktober 2014

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Studie Darmkrebs  17. Oktober 2014

SEMA4A: Genmutation als Kolonkarzinom-Indikator

An der MedUni Graz wurde bei Personen mit der Diagnose "Familiäres kolorektales Karzinom X Syndrom" (FCCTX) eine Mutation im Gen SEMA4A entdeckt. Darmzellen mit diesem Gen zeigen eine höhere Aktivität in den Zellwachstum-Signalwegen. Auch der Zellzyklus ist beschleunigt.

Jährlich werden in Österreich 5.000 Kolonkarzinom-Neuerkrankungen diagnostiziert. Wissenschafter der Medizinischen Universität Graz rund um Univ.-Prof. Dr.med.univ. Heinz Sill identifizierten nun eine Genmutation, die wesentlich zur Früherkennung und Prävention von familiärem Kolonkarzinom beiträgt.

Familiäres Kolonkarzinom: Neue Genmutation entdeckt

Im Rahmen einer Studie wurde eine große österreichische Familie untersucht, in welcher kolorektale Karzinome über drei Generationen vererbt wurden. Sämtliche molekulare Analysen auf bekannte Mutationen verliefen negativ. Daher wurde das FCCTX diagnostiziert. „Mittels neuer Sequenziermethoden wurde eine Mutation im Gen SEMA4A identifiziert“, berichtet der Erstautor der Studie, Dr.med.univ. Eduard Schulz. Die bisher bekannte Funktion dieses Gens bezieht sich auf die neuronale Entwicklung und Modulation von Immunzellen. Alle untersuchten Familienmitglieder mit der Diagnose Kolonkarzinom wiesen die identische Mutation im SEMA4A Gen auf.

Daher wurde im nächsten Schritt.....weiter zum Artikel

Quelle - DockCheck News - Medizinische Universtät Graz - Artikel vom 16. Oktober 2014

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Medizin  15. Oktober 2014

Elektrolytstörungen

Kaliumhaushalt im Blick     

Wenn Arzneimittel den Kaliumhaushalt stören, können schwere gesundheitliche Folgen entstehen. Die Beratung in der Apotheke hilft, mögliche Risiken für eine Elektrolytentgleisung zeitnah zu erkennen.

Frau Wagner löst in der Apotheke ein Rezept ein, auf dem der Arzt – wie üblich – einen ACE-Hemmer gegen ihren hohen Blutdruck verordnet hat. »Und dann hätte ich noch gerne dieses Mittel mit den herzwichtigen Mineral­stoffen, das ist doch bestimmt gut für mich.« Ein Blick auf die Zusammensetzung zeigt, dass das Nahrungsergänzungsmittel unter anderem ein Kaliumsalz enthält. Der Apotheker erkennt eine mögliche Interaktion, und auch die Apotheken-Software warnt: »Erhöhtes Risiko für Hyperkaliämien«.

Veränderungen des Kaliumhaushalts gehören zu den häufigsten Elek­trolytstörungen, die als Nebenwirkung einer Arzneitherapie, aber auch durch andere Ursachen entstehen können. In der Apotheke ist besondere Vorsicht geboten. Denn Kalium spielt im menschlichen Organismus eine wichtige Rolle, und veränderte Kaliumspiegel bedeuten ein erhöhtes Risiko für Komplikationen – zum Teil mit gravierenden Folgen für den Patienten.

Ohne Kalium keine Erregungsleitung

Der menschliche Körper enthält etwa 140 g (3,5 mol) Kalium in gelöster Form; es ist also kein Spuren-, sondern ein Mengenelement. Der größte Teil der Kaliumsalze findet sich mit einem Gehalt von etwa 140 mmol/l innerhalb der Zellen. Das Blutplasma weist dagegen in der Regel nur Konzentrationen zwischen 3,5 und etwa 5,0 mmol/l auf.

Dieser Konzentrationsgradient beeinflusst entscheidend die Erregungsleitung von Nerven- und Muskelzellen....zum Artikel

Quelle - Pharmazeutische Zeitung - Autorin Iris Hinneburg - Beitrag erschienen in Ausgabe 42/2014

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Studie / Darmkrebs  10. Oktober 2014

Darmkrebsrisiko: Kombinierte Effekte untersucht  

Wer nicht übergewichtig ist, nicht raucht, Alkohol nur in Maßen konsumiert, körperlich aktiv ist und sich gesund ernährt, hat ein um etwa ein Drittel vermindertes Risiko, an Dickdarm- bzw. Mastdarmkrebs zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kommt nun zumindest eine große Langzeitstudie.

Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten. Nach Angaben der International Agency for Research on Cancer erkranken weltweit etwa 746.000 Männer und 614.000 Frauen jährlich an dieser Krankheit, wobei diese Krebsform besonders häufig in Ländern mit westlichem Lebensstil auftritt. Dies legt den Schluss nahe, dass deren gehäuftes Auftreten mit bestimmten Merkmalen der westlichen Lebensart verbunden ist. In der Tat haben in den letzten Jahren verschiedene Studien Lebensstilfaktoren identifiziert, die jeweils für sich allein genommen mit dem Darmkrebsrisiko in Zusammenhang stehen. Hierzu zählt zum Beispiel auch die Art der Ernährungsweise.

Neu an der aktuellen Studie ist nun, dass sie erstmals......zum Artikel

Quelle - DockCheck News - Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke - Artikel vom 10. Oktober 2014
 

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Forschung / Medizin  10. Oktober 2014

Neuen Antibiotika auf der Spur 

Forschern ist es gelungen, aus im Boden lebenden Myxobakterien zwei Substanzen zu isolieren, die hochwirksam gegen multiresistente Staphylokokken sind. Wie aus einer Pressemitteilung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) hervorgeht, könnte damit die Grundlage für die Herstellung neuer Antibiotika gegen häufige Verursacher von Krankenhausinfektionen gelegt sein. «Wir konnten zeigen, dass Disciformycin A und B hochaktiv gegen resistente Staphylokokken und andere Erreger sind», sagt Professor Dr. Rolf Müller vom HZI. Zudem habe man nachweisen können, dass keine Kreuzresistenz gegenüber anderen eingesetzten Antibiotika vorliegt. Laut Müller deutet vieles darauf hin...

....zum Artikel

Quelle - Pharmazeutische Zeitung - (ss) Artikel vom 10. Oktober 2014

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Forschung / Darmkrebs  9. Oktober 2014

Kolonkarzinom: Neue sensitive Marker aufgespürt ?

 

Ein Forscherteam hat durch detaillierte Gewebeanalysen neue Biomarker entdeckt. Diese Indikatoren könnten möglicherweise helfen, Kolonkarzinome in einem frühen Stadium aufzuspüren, deren Schweregrad vorherzusagen und neue Therapiewege zu eröffnen.

Das Forscherteam um Prof. Dr. Serge Haan und Dr. Elisabeth Letellier, Life Science Research Unit (LSRU) der Universität Luxemburg, hat, um neue Biomarker zu identifizieren, über 800 detaillierte Gewebeanalysen ausgewertet, die von Patienten mit Kolonkarzinom in unterschiedlichem Stadium stammen sowie auch von gesunden Menschen. Diese Studie wurde dann mit einer eigenen Analyse von Patientengewebe.... zum Artikel

Quelle - DockCheck News - Universität Luxemburg - Artikel vom 9. Oktober 2014

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Schmerztherapie  9. Oktober 2014

Schmerztherapie im Alter:

Die besondere Herausforderung    

Die Behandlung chronischer Schmerzen stellt Betroffene und Fachleute vor besondere Herausforderungen. Das gilt vor allem bei älteren Patienten, bei denen während einer langfristigen Analgetika-Behandlung häufig Nebenwirkungen auftreten. 

Zu den häufigsten Ursachen für chronische Schmerzen gehören bei älteren Patienten Erkrankungen des Bewegungsapparats wie Osteoporose-bedingte Knochenbrüche und Arthrose, Tumoren und Neuropathien, etwa der Post-Zoster-Schmerz. Da chronischer Schmerz nicht nur den Körper betrifft, gibt es besondere Anforderungen an die Therapie. »Grundsätzlich braucht jede Schmerzbehandlung eine multimodale Herangehensweise«, erklärte Privatdozent Dr. Heinrich Burkhardt, Universitätsklinikum Mannheim, auf dem Geriatrie-Kongress Ende September in Halle. Neben physikalischen und psychologischen Verfahren kommen dabei vor allem Analgetika zum Einsatz.

 

Nierenfunktion prüfen

 

Dabei ist allerdings zu beachten, dass sich im Alter viele physiologische Prozesse verändern, die auch Auswirkungen auf die Pharmakotherapie haben. Das gilt besonders für die sinkende Nierenfunktion, die im klinischen Alltag oft vernachlässigt wird.....zum Artikel

Quelle - Pharmazeutische Zeitung - von Iris Hinneburg, Halle - Beitrag erschienen in Ausgabe 41/2014

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Forschung  9. Oktober 2014

Immunantworten: Neuer Parameter identifiziert

Wir benötigen unterschiedliche Typen von T-Zellen, um uns gegen Erreger zu widersetzen und Tumoren zu bekämpfen. Forscher haben nun wichtige Parameter identifiziert, die bestimmen, wie T-Zellen effektive kurz- und langfristige Immunantworten steuern.

T-Zellen bilden einen Teil der Abwehr gegen Infektionen. Sie verfügen auf ihrer Oberfläche über hochspezifische Rezeptoren, die jeweils ein bestimmtes Erregermolekül erkennen können, wenn dieses von....zum Artikel

Quelle - Pharmazeutische Zeitung - Universität Basel - Artikel vom 9. Oktober 2014

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Soziales / Behinderung  7. Oktober 2014

Barrierefreie Orte für Rollstuhlfahrer    

Rollstuhlfahrer haben tagtäglich zahlreiche Hürden zu überwinden.
Zwar sind viele öffentliche Orte barrierefrei zugänglich, aber nicht alle.
Ein Vorteil für diejenigen, die wissen, wo man nicht ausgebremst wird.

 

Dieses Wissen kann man auf www.wheelmap.org  teilen.

Eine Online-Karte zeigt rollstuhlgerechte Orte in deutschen Städten - egal, ob Cafés, Behörden oder Geschäfte.

Im Internet kann man sie nicht nur gratis nutzen, sondern auch dazu beitragen, dass die Karte erweitert wird.

Ebenfalls gibt es wheelmap.org auch als mobile App für unterwegs.


Quelle - zukunft NETZ - Magazin der Deutschen Rentenversicherung - Ausgabe 3.2014

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Infos zur Gesundheit

Viele Menschen suchen Informationen zu Gesundheitsthemen im Internet. Doch oft sind sie nur schwer verständlich.
Das gemeinnützige Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen hat sich zum Ziel gesetzt, das zu ändern.

Mit seinem Webangebot >
www.gesundheitsangebot.de

will es erkrankte sowie gesunde Bürgerinnen und Bürger erreichen.

Quelle - Gesundheit kompakt - Das Magazin der Deutschen Rentenversicherung - Ausgabe 3. 2014

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Forschung / Vorsorge Darmkrebs   5. Oktober 2014

Fortschritte bei der Früherkennung von Darmkrebs  

Ca. 120 Menschen sterben jährlich in Luxemburg wegen Darmkrebs. Forscher und Ärzte haben nun 2 vielversprechende Proteine für Früherkennungstests identifiziert.

Eine große Hürde im Kampf gegen Darmkrebs ist die Tatsache, dass er oft zu spät erkannt wird. Nämlich dann, wenn sich erste Symtome bereits zeigen. Bei derzeitigen diagnostischen Tests werden Stuhlproben auf Spuren von Blut untersucht. Diese Tests sind nicht sehr spezifisch und müssen durch eine Darmspiegelung, zum Nachweis möglicher Polypen, ergänzt werden.

Forscher der Uni Luxemburg haben 2 Proteine identifiziert, von denen im Krebsgewebe von Darmkrebspatienten weniger vorhanden sind als in gesundem Dickdarmgewebe. Bei der Darmkrebsdiagnose könnte also eine Messung der Menge dieser Proteine hilfreich sein.....weiter zum Beitrag

Quelle - Forschung in Luxemburg - Autor: IBBL (Integrated BioBank of Luxembourg) Artikel vom 02. 10. 2014

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Klinik  2. Oktober 2014

Umfrage: Schlechte Erfahrungen mit Kommunikation in Kliniken

Ein Viertel bis ein Drittel der Ärzte und Pflegekräfte in Kliniken sind mit der Kommunikation in ihren Häusern nicht zufrieden. Auch Patienten fühlen sich bei Operationen oft schlecht informiert. Das sind ausgewählte Ergebnisse des Picker Reports 2014.    

Laut Picker-Untersuchung erlebten mehr als ein Viertel (27 Prozent) der Pflegekräfte und über ein Drittel (37 Prozent) der Ärzte die Übergabe als ineffizient und unstrukturiert. Noch höher sei der Verbesserungsbedarf aus Sicht der Mitarbeiter (44 Prozent der Pflegekräfte, 53 Prozent der Ärzte) bei Besprechungen. Knapp ein Fünftel der Pflegekräfte und Ärzte (19 bzw. 17 Prozent) berichte, dass es für sie schwierig ist, aktuelle Informationen über Gesundheitszustand, Behandlung oder Testergebnisse der Patienten zu erhalten. Ein Drittel der Pflegekräfte (33 Prozent) fühle sich nicht rechtzeitig über Aufnahmen, Entlassungen oder Verlegungen informiert.

Patienten fühlen sich schlecht informiert

Auch viele Patienten zeigten sich in der Befragung  erläutert.....weiter zum Artikel

Quelle - Health & Care Management - Umfrage - Artikel / pag vom 30. 09. 2014

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Medizin / Antibiotika  2. Oktober 2014

Antibiotika: Verordnungsbremse mit ABS        

In Deutschlands Krankenhäusern besteht das Risiko, sich mit Bakterien zu infizieren, gegen die viele Antibiotika wirkungslos sind. Eine neue Leitlinie empfiehlt den rationalen Umgang mit Antibiotika und den Einsatz sogenannter ABS-Teams gegen die Verbreitung resistenter Erreger.

Mit der weltweiten Einführung von Penicillin schien die Behandlung bakterieller Erkrankungen zu einem Kinderspiel zu werden. Allerdings tauchten bald schon die ersten Erreger auf, gegen die das vermeintliche Wundermittel keine Wirkung mehr zeigte. Durch die Entwicklung weiterer Antibiotika gelang es Forschern rasch, wieder die Oberhand über die Krankheitserreger zu erringen. In den vergangenen Jahrzehnten verschob sich das Kräftegleichgewicht dann langsam wieder: Viele Bakterienarten haben mittlerweile Resistenzen gegen mehrere Antibiotika ausgebildet und erschweren die Therapie von Patienten mit Infektionskrankheiten.

Ärzte setzen Breitbandantibiotika zu häufig ein

Ein Hauptgrund für die Zunahme der Resistenzen liegt in der allzu häufigen Verordnung von Antibiotika, insbesondere solcher mit einem Wirkungsspektrum gegen mehrere Bakterienarten: „Viele Ärzte verschreiben sogar Patienten mit einer Erkältung sofort ein Breitbandantibiotikum“, sagt Professor Winfried Kern, Leitender Arzt der Abteilung Infektiologie am Universitätsklinikum Freiburg. „Das ist unnötig, denn eine solche Behandlung begünstigt nicht nur die Entstehung resistenter Bakterien, sondern gefährdet auch die Gesundheit des Patienten.“

Laut WHO-Daten stieg der Anteil der Erreger, die gegen alle Breitbandantibiotika unempfindlich sind, in den letzten fünf Jahren um 50 bis 200 Prozent. Aber auch die ungenügende Einhaltung hygienischer Grundregeln in den Kliniken....zum Artikel

Quelle - DockCheck News - Artikel / Thorsten Braun vom 30. September 2014

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Medizin / Medikamente  2. Oktober 2014

Medikamente besser nicht plötzlich absetzen     

Berlin (30.09.2014). Die richtige Medikamenteneinnahme spielt eine entscheidende Rolle für den Behandlungserfolg. Dabei geht es nicht nur um Dosierung, Zeitpunkt und Häufigkeit, sondern auch um die Dauer. "Viele Patientinnen und Patienten neigen dazu, Medikamente sofort abzusetzen, sobald die Beschwerden abgeklungen sind. Oft tun sie das aus Angst vor Nebenwirkungen oder einer möglichen Abhängigkeit", so Heidi Günther, Apothekerin bei der Barmer GEK.

Was bei der Behandlung von vielen akuten Krankheiten wie Kopfschmerzen oder Durchfall auch in Ordnung ist, ist bei anderen Erkrankungen ein riskantes Spiel mit der eigenen Gesundheit. Viele Arzneimittel dürfen nicht abrupt abgesetzt werden, weil der Körper dann überreagiert. Das passiert...zum Artikel

Quelle - BARMER GEK Krankenkasse - aktuelle Pressemitteilung vom 30. 09. 2014

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Gesundheit / Krebs  26. September 2014

Cancer Core Europe: Europäischer Verbund gegen Krebs   

Zu einem neuen Krebskonsortium mit Namen «Cancer Core Europe» haben sich die sechs führenden europäischen Krebszentren zusammengeschlossen, um über nationale Grenzen hinweg die Zusammenarbeit von Krebsforschung und Krebsmedizin zu intensivieren. Das berichtet das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ). Die Partner im neuen Konsortium sind das DKFZ gemeinsam mit dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, der Gustave Roussy Cancer Campus in Villejuif, Frankreich, das britische Cambridge Cancer Center, das Karolinska-Institut in Stockholm, das Netherlands Cancer Institute in Amsterdam sowie das Vall d’Hebron Institute of Oncology in Barcelona.
 
«Unser Wissen darüber, wie Krebs entsteht und was seine Ausbreitung antreibt, wächst schneller als je zuvor und hat immer größeren Einfluss auf die Behandlung. Das europäische Netzwerk, das wir nun gegründet haben, wird dieses Zusammenwirken von Krebsforschung und Krebsmedizin enorm fördern», sagt Professor Dr. Otmar Wiestler, der Vorstandsvorsitzende des DKFZ, laut einer Pressemitteilung.
 
Ziel der Kooperationspartner ist es, eine Translationsplattform für gemeinsame klinische Studien aufzubauen.....

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Quelle - Pharmazeutische Zeitung - Artikel vom 26.09.2014

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Gesundheit / Medizin  26. September 2014

Nocebo    

Schlechte Nachrichten wirken stärker als gute     
 

Ein missglücktes Patientengespräch kann die Genesung beeinträchtigen. Noceboeffekte beeinflussen körperliche Vorgänge, Psyche und Verhalten von Patienten stärker als Placebo.

SOUTHAMPTON. Besonders häufig entwickeln sich Noceboeffekte offenbar dann, wenn die Kommunikation zwischen Arzt und Patient danebengeht.

Dr. Maddy Greville-Harris von der University of Southampton und Dr. Paul Dieppe von der University of Exeter Medical School haben diesen Aspekt in einem Review genauer unter die Lupe genommen (Am J Med 2014; online 15. September).

Neurobiologisch-psychologischen Modellen zufolge entstehen sowohl Placebo- als auch Noceboeffekte durch Konditionierung und Erwartungshaltungen.

Die Kommunikation zwischen Arzt und Patient gelingt am besten, wenn Patienten ein Gefühl von Wertschätzung entgegengebracht wird. In dieser Atmosphäre fühlt sich ein Kranker akzeptiert und verstanden.

In Gesprächen ohne Sensibilität oder Einfühlsamkeit fühlt sich ein Kranker unverstanden und nicht ernst genommen.

Der durchschlagenden Kraft von Noceboeffekten sollten sich Ärzte bewusst sein....weiter zum Artikel

Quelle - Ärzte Zeitung >Medizin - (ST) - Artikel vom 25. 09. 2014

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Gesundheit / Patientenrecht  23. September 2014

Mangelhafte Aufklärungsbögen: Patienten werden vor OPs allein gelassen   
 

Ist die Darmspiegelung sinnvoll - oder ist das Risiko zu hoch ? Letztendlich liegen solche Entscheidungen bei den Patienten. Doch oft werden sie mangelhaft beraten. Experten fordern höhere Standards für Patienteninformationen.

Vor einer Operation denkt jeder, dass ihm schon nichts Schlimmes passieren wird. Auch wenn am Ende von Aufklärungsbögen, die Patienten vorab unterschreiben müssen, oft Sätze wie dieser stehen: " In Einzelfällen können Komplikationen auftreten, die in Ausnahmefällen lebensbedrohlich werden können."

Passiert aber etwas, ist nichts mehr, wie es war. Ein Beispiel: Mit 48 Jahren geht ein Mann in Bielefeld zur Darmspiegelung. Bei der Entfernung von Polypen verletzt der Chirurg die Wand zwischen Darm und Bauchhöhle. Eine Darmperforation - mit lebensbedrohlichen Folgen. Notfall-OP, Intensivstation, weitere Operationen. Der Mann ist jetzt Frührentner, schwerbehindert, Pflegestufe 1. Er muss mit einem künstlichen Darmausgang leben. Hätte er sich anders entschieden, wenn er besser über die Risiken aufgeklärt worden wäre ? Ja, sagen der Mann und viele ähnlich Betroffene in Prozessen. Ja, sagte konkret auch das Oberlandesgericht Hamm....Artikel weiterlesen

Quelle - Spiegel Online - Gesundheit > Patientenrecht - Autorin Tanja Wolf - Artikel vom 16. 09. 2014

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Forschung  23. September 2014

Ganzheitlich ist gefragt     

Interview mit Dr. rer. pol. Michael Meyer

Personalisierte Medizin steht heute für die Hoffnung, Krankheiten präziser, individueller und damit auch erfolgversprechender behandeln zu können. HCM sprach mit Dr. rer. pol. Michael Meyer von Siemens Healthcare, über die Potenziale, aber auch die Risiken dieses medizinischen Fortschritts.

Im Jahr 2000 wurde das erste humane Genom gelesen. Seither hat sich die Sequenzierung der menschlichen DNA zu einem wichtigen diagnostischen Instrument entwickelt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen ganz neuartige Diagnose- und Therapiemöglichkeiten, bergen aber auch Risiken in sich....zum Interview

Quelle - hcm-magazin.de - (Fachmagazin Health & Care Management) Ausgabe 9/2014 - das Interview führte Ivonne Rammoser

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Gesundheitspolitik  21. September 2014

IGeL-ärger - neues Portal für Verbraucher  
 

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat das Portal " IGeL-ärger.de " gestartet.

Kostenpflichtige Extras beim Arzt oder im Krankenhaus – wer hat sich nicht schon einmal darüber geärgert !
Aber wohin mit dem Ärger und den Erfahrungen ?

Die Verbraucherzentrale sammelt gezielt Erfahrungen von der Werbung in der Arztpraxis über das therapeutische Angebot bis hin zur Abwicklung der Behandlung.


Quelle - Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. - Portal IGeL-ärger.de

 

Das Projekt wird gefördert durch:
Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages


Quelle - Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

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Medizin / Medikamente  19. September 2014

Kontrastmitel: Macht Eisenoxid Gefäße löchrig ?
 

Eine detailreiche Darstellung des Körpers wird bei der Kernspin- oder Computertomographie erst durch Kontrastmittel möglich. Wie sich solche Mittel auf die Gesundheit auswirken, haben Forscher nun an Zellen von Blutgefäßen untersucht.

Bildgebende Verfahren haben in den vergangenen Jahren zu wesentlichen Fortschritten in der medizinischen Diagnostik geführt. Wie sich Kontrastmittel, welche bei der Kernspin- oder Computertomographie zur Anwendung kommen, auf die Gesundheit auswirken, haben Saarbrücker Forscher um Professorin Alexandra Kiemer und Annette Kraegeloh in einer Studie untersucht. Dabei habe sich unter anderem gezeigt, dass winzige Partikel aus Eisenoxid die Wände der Blutgefäße durchlässig machen. Andere Mittel waren diesbezüglich unbedenklich.

Unterschiedliche Kontrastmittel im Fokus

Um Krankheiten mit bildgebenden Verfahren zu diagnostizieren, sind Kontrastmittel unerlässlich. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Mitteln auf dem Markt, die sich für solche Diagnosemethoden eignen. Dabei muss sichergestellt sein, dass sie den menschlichen Organismus nicht stark belasten.

Wie unterschiedliche Kontrastmittel die Gesundheit beeinflussen, haben Forscher....zum Artikel

Quelle - DocCheck News >Kontrastmittel: Macht Eisenoxid Gefäße löchrig ? - Universität des Saarlandes - Artikel vom 19. September 2014

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Chirurgie  19. September 2014

Minimalinvasive Chirurgie          

Albertinen gründet Spezialklinik

HAMBURG. Das Albertinen-Krankenhaus hat Hamburgs erste Spezialklinik für minimalinvasive Chirurgie (MIC) gegründet.

Die MIC-Clinic ist zwar im Albertinengebäude im Hamburger Norden beheimatet, dem sonstigen Krankenhausgeschehen aber räumlich und personell weitgehend entkoppelt. Behandelt werden hier Patienten mit genau definierten gynäkologischen und endokrinologischen Erkrankungen.

Mittelfristig sollen auch allgemeinchirurgische und orthopädische Eingriffe stattfinden. Die MIC-Clinic hat einen eigenen Operationssaal im kürzlich eingeweihten OP-Trakt des Krankenhauses, eine eigene Station mit zehn Betten und ein eigenes Team, das die Patienten durch den Behandlungsprozess begleitet.

Das Albertinen verwies zur Eröffnung auf seine Erfahrung mit minimalinvasiven Eingriffen. Jährlich erfolgten zuletzt allein 2000 gynäkologische und 200 endokrinologische Eingriffe im Albertinen.

Als Vorteil für die Patienten nennt der Klinikbetreiber "Termintreue", weil man sich ausschließlich auf elektive Patienten konzentrieren könne. Patienten, die in der MIC-Clinic operiert werden möchten, benötigen eine Einweisung eines niedergelassenen Arztes. (di)

Quelle - Ärzte Zeitung - Praxis & Wirtschaft >Klinik-Management - Artikel vom 12. 09. 2014

 

Spezialklinik für minimalinvasive Chirurgie (MIC)

Albertinen-Krankenhaus

MIC-CliniC Hamburg

www.albertinen.de

Quelle - Albertinen-Diakoniewerk e. V. Hamburg

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Chirurgie  19. September 2014

Neues ambulantes Kompetenzzentrum Hernienchirurgie

CHEMNITZ. Die Chirurgische Gemeinschaftspraxis Dr. Dietrich Meißner und Solveig Unger in Chemnitz ist als Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie durch die deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Visceralchirurgie und die Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Hernienchirurgie zertifiziert worden.

Nach eigenen Angaben ist die Gemeinschaftspraxis damit deutschlandweit das erste Hernienkompetenzzentrum im Niedergelassenen-Bereich der bisher zertifizierten Kompetenz- und Referenzzentren. Alle weiteren 21 Zentren seien stationäre Einrichtungen.

Die derzeit noch langen Wartezeiten sollen unter anderem durch die Einrichtung spezieller Hernien-Sprechstunden wesentlich verkürzt werden, so die Praxis. (maw)

Quelle - Ärzte Zeitung - Praxis & Wirtschaft >Praxisführung - Artikel vom 06. 08. 2014

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Internet  18. September 2014

ePatients: Dampf aus dem Netz         

Der moderne, vernetzte Patient geht heute i.d.R. erst ins Internet und dann zum Arzt. Dies kann eine Entlastung sein, kann den Mediziner aber auch gehörig unter Druck setzen. DocCheck hat bei Ärzten und Patienten nachgehorcht, wo es am meisten brodelt.



Viele Patienten nutzen längst nicht mehr nur den Arzt, wenn sie Fragen zu ihrer Erkrankung haben, sondern recherchieren auch im Netz. Grund genug für die Meinungsforscher von DocCheck, unter diesen sogenannten ePatients einmal nachzufragen, was sie sich von der Recherche im Netz versprechen. Insgesamt nahmen 800 Patienten zwischen 20 und 80 Jahren aus unterschiedlichen Indikationsgebieten an der Studie teil.

Das Ergebnis ?

Ganz oben auf der Webrechercheliste steht bei zwei Dritteln der Befragten die Krankheit an sich (Ursachen, Verlauf und Folgen), gefolgt von der Suche nach Therapieoptionen. Mehr als die Hälfte interessiert zudem, wie es anderen Betroffenen ergeht, weshalb sie deren Erfahrungsberichte lesen. Etwas wissenschaftlicher mag es ein Drittel der Patienten, das sich gezielt nach medizinischen Studien umschaut. Auch die Arztsuche läuft in vielen Fällen online: So gibt ein Viertel der Befragten an, gezielt nach Ärzten und Kliniken mit entsprechendem Fachbereich zu suchen. Besonders interessant scheint dabei für die Patienten zu sein....weiter zum Beitrag

Quelle - DocCheck News - Research-Artikel von Meike Csicsáky vom 18. 09. 2014

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Medikamente  18. September 2014

Lieferengpässe: Suche nach Gründen und Auswegen      

Ob Schilddrüsenpräparate, Antibiotika oder zuletzt auch Codein-Tropfen: Lieferengpässe bei wichtigen Medikamenten gehören mittlerweile zum Alltag in deutschen Apotheken. Im Rahmen der Pharma-World auf der Expopharm 2014 informierten der DAV-Vorsitzende Fritz Becker und der Geschäftsführer von Pro Generika, Bork Bretthauer, über Ursachen des Dilemmas und mögliche Auswege.
 
Becker machte deutlich, dass es zweifelsohne viele Lieferengpässe in deutschen Apotheken gibt. Er betonte jedoch, dass es bislang keine Versorgungsengpässe gab. «Die Apotheken haben immer Möglichkeiten geschaffen, damit alle Patienten versorgt werden konnten.» Einige Lieferengpässe sind für Becker unerklärlich, andere dafür nachvollziehbar. So tragen seiner Meinung nach Rabattverträge zu dem Problem bei. Zudem glaubt Becker, dass viele Produkte nicht mehr in der nötigen Anzahl in Europa hergestellt werden.
 
Bretthauer betonte, dass die Pharmaunternehmen natürlich daran interessiert seien, ihre Medikamente liefern zu können. Er nannte drei Gründe für Engpässe: Als erstes ging er dabei auf eine Marktverengung für bestimmte Produkte und Wirkstoffe ein. So seien einige Mittel, etwa Impfstoffe, Biosimilars und bestimmte Krebsmedikamente, sehr komplex in der Herstellung. Wenn hier ein Produzent ausfällt, können andere nicht oder nicht schnell genug einspringen, so Bretthauer.
 
Engpässe hierzulande können laut dem Pro-Generika-Geschäftsführer auch durch erhöhte Qualitätsstandards und eine größere globale Nachfrage nach Medikamenten zustande kommen. In diesem Zusammenhang äußerte Becker die Vermutung, dass auf anderen Märkten andere Summen generiert werden können und der deutsche Markt für Unternehmen nicht mehr so lukrativ ist wie früher. Rabattverträge seien mit Schuld an dieser Entwicklung.

 
Bretthauer konnte das nur teilweise bestätigen. «Es ist nicht so, dass es unattraktiv für die Firmen ist, Präparate in Deutschland
......zum Artikel

Quelle - Pharmazeutische Zeitung - (ss) - Artikel vom 18. 09. 2014

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Darmkrebs   17. September 2014

Welche Screening-Strategie ist optimal ?  

Viele Staaten haben ein Programm zum Darmkrebs-Screening etabliert. Die angebotenen Leistungen und die Anforderungen an die Durchführung sind unterschiedlich.

 

BERLIN. In puncto Darmkrebs hat Großbritannien bereits ein populationsbasiertes Screening, die Niederlande wollen es dieses Frühjahr einführen, berichtete Björn Rebacken aus Leeds, Großbritannien, bei der United European Gastroenterology Week (UEGW) 2013 in Berlin.

Beiden Programmen gemeinsam seien hohe Anforderungen an die beteiligten Ärzte und Institutionen. Nach Ansicht von Rebacken sollten Ansprache und Aufklärung über das Screening durch die akkreditierten Zentren selbst geschehen.

An jeden Schritt des populationsbasierten Darmkrebs-Screenings, beginnend von Ansprache und Aufklärung an, würden in Großbritannien hohe Ansprüche gestellt, bestätigte Roger J. Leicester vom nationalen Trainings- und Darmkrebs-Screeningzentrum in London.

Dabei zählten klinische Qualitätskriterien ebenso wie patientenrelevante Kriterien: Daten zur Qualitätssicherung werden bei einem persönlichen Audit überprüft, das zu akkreditierende Zentrum muss genügende Kapazitäten für die Teilnahme am Screening und akkreditierte Koloskopie-Ärzte vorhalten.

Termin innerhalb von sechs Wochen

Ziel ist, einen Termin in dringenden Fällen innerhalb von zwei Wochen zu gewährleisten, bei Routineendoskopien und Koloskopien zur Überwachung innerhalb von maximal sechs Wochen. Teilnehmende Ärzte müssen über eine Erfahrung von mindestens 1000 Koloskopien verfügen und pro Jahr mindestens 150, besser 200 Koloskopien durchführen.

Die Zulassung zum Screening umfasst auch eine Wissensprüfung und eine praktische Überprüfung (DOPS), die alle Schritte von der Kommunikation mit dem Patienten und der Aufklärung über Sicherheitskriterien und Sedierung, die eigentliche Endoskopie und diagnostische und therapeutische Fähigkeiten beinhaltet.

......weiter zum Artikel

Quelle - Ärzte Zeitung - von Friederike Klein - Artikel vom 10. 03. 2014

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Gesundheitspolitik   17. September 2014

Gröhes Reformagenda 

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat sich viel vorgenommen. In den kommenden Monaten will er die Eckpunkte für eine ganze Reihe von Reformen festzurren.

Die gute Nachricht nahm Gröhe gleich vorweg: Acht von zehn Deutschen seien mit dem Gesundheitswesen grundsätzlich sehr zufrieden, zitierte der Minister vergangene Woche im Bundestag eine Allensbach-Umfrage aus dem April. Die Hände in den Schoß legen möchte er deswegen natürlich nicht. Vielmehr sei das Ergebnis »ein Ansporn, die Zufriedenheit weiter zu steigern«, so Gröhe. Dafür will der Minister in den kommenden Monaten nun einige Reformen anstoßen.

Zu viele Ärzte in der Stadt

Ein Schwerpunkt soll dabei auf der flächendeckenden Versorgung liegen. Bereits heute fehlen in einigen insbesondere ländlichen Regionen vor allem Hausärzte. 2012 hatte die Vorgängerregierung bereits versucht, mit einem neuen Gesetz mehr Mediziner aufs Land zu locken. Tatsächlich hat sich jedoch nicht viel getan. Gröhe will jetzt nachbessern und noch in diesem Herbst den Entwurf für ein Versorgungsstärkungsgesetz vorlegen. Im Fokus sollen dabei nicht nur unterversorgte Regionen stehen. In manchen Großstädten gebe es auch zu viele Mediziner, sagte der Minister. »Fest steht: Wir brauchen eine bessere Verteilung der Ärzte.«

Darüber hinaus soll das Gesetz die Terminvergabe für Fachmediziner neu regeln. So sollen die Kassenärztlichen Vereinigungen verpflichtet werden, Servicestellen einzurichten, die Patienten zeitnah einen Termin vermitteln.

Für eine Reform im Klinikbereich wurden bereits im Mai die Weichen gestellt. Damals hatte sich eine Arbeitsgruppe aus Bund- und Ländervertretern erstmals zusammengefunden. Nach ihren Plänen könnte die Qualität der Behandlung künftig eine größere Rolle spielen, so etwa bei der Ver­gütung der Kliniken. »Qualität ist für mich das entscheidende Kriterium einer patientenorientierten Krankenhausplanung«, sagte Gröhe. Bis Ende Dezember sollen die Eckpunkte der Reform stehen. Ein Gesetz soll dann im nächsten Jahr folgen.

Mehr Daten auf der eGK

Vorangehen soll es auch mit der elek­tronischen Gesundheitskarte (eGK). Sie ist eigentlich ein Projekt der Selbstverwaltung, doch die ist über das weitere Vorgehen tief zerstritten. Gröhe will den Aufbau einer IT-Infrastruktur daher mit einem E-Health-Gesetz beschleunigen, das er ebenfalls in diesem Herbst präsentieren will. Es soll Anreize schaffen, »für eine schnellere Nutzung medizinischer Daten«, so der Minister. Damit könnte etwa die Speicherung von Notfalldaten auf dem Versichertenausweis schon bald möglich sein....zum weiteren Artikel

Quelle - von Stephanie Schersch - Pharmazeutische Zeitung - Beitrag erschienen 38/2014

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OTC-Arzneimittel   17. September 2014

Evidenzbasiert gut beraten 

Der Apotheker als freier Heilberufler steht in einer besonderen Verantwortung dem Patienten gegenüber – gerade im OTC-Sektor. Unterliegt dieser Anspruch gegenüber kommerziellen Interessen, gefährdet dies die Heilberuflichkeit und die Apothekenpflicht. Die evidenzbasierte Pharmazie bietet einen Ausweg aus dem Dilemma.

Als freie Heilberufler haben die Apotheker einen gesellschaftlichen und ­gesetzlichen Auftrag im Gemeinwohlinteresse, der die verschiedenen gesetzlichen Schutzmechanismen für die inhabergeführte öffentliche Apotheke überhaupt erst rechtfertigt. Dies gilt insbesondere für das Fremd- und Mehrbesitzverbot, aber auch die Apothekenpflicht von OTC-Arzneimitteln. Je mehr allerdings Apotheker und Apothekenkooperationen den kommerziellen Aspekt bei der Abgabe von OTC-Arzneimitteln in den Vordergrund stellen, umso mehr wird das bewährte System der freien Heilberuflichkeit der Apotheker selbst infrage gestellt.

 

Der öffentliche Apotheker befindet sich hier in einem Dilemma: Die Anforderungen der Heilberuflichkeit und die des wirtschaftlichen Erfolgs der Apotheke, der ausschließlich an der Anzahl der abgegebenen Packungen gemessen wird, widersprechen sich scheinbar. Daher werben etwa Apothekenkooperationen bei der Industrie und Großhandlungen damit, dass sie eine gemeinsame Einkaufsstrategie verfolgen und diese mehr oder weniger stringent umsetzen. Dadurch sollen Ertragssteigerungen für die einzelne Mitgliedsapotheke der Kooperation realisiert werden. Berufspolitisch soll sich der einzelne Apotheker hingegen ethisch korrekt verhalten, indem er sich entgegen aller Anreize »heroisch an seine Ethik halten sollte« (2).

Für die Zukunftsfähigkeit der öffentlichen Apotheke ist eine Weiterentwicklung der evidenzbasierten Pharmazie von entscheidender Bedeutung.

Zu-, be- und abraten

Zwischen Juli und Oktober 2013 hat eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Professor Dr. Stefanie Läer an der Universität Düsseldorf eine prospektive, einfachblinde randomisierte Studie zum Effekt einer Schulung zur strukturierten pharmazeutischen Beratung in der Selbstmedikation des grippalen ­Infekts durchgeführt (PHARMAGRIPS-Studie) (1). Ziel war es, zu zeigen, dass man mit einer geeigneten Lehrmethode die pharmazeutische Beratung in der Selbstmedikation innerhalb kurzer Zeit so verbessern kann, dass sie systematisch erfolgt, auf evidenzbasierte Inhalte zurückgreift und somit Beratungsfehler vermeidet.

Im Bereich der OTC-Arzneimittel wird der Patient zu seinem eigenen Arzt und der Apotheker zu seinem wichtigsten und....weiter zum Artikel

Quelle - von Jochen Pfeifer - Pharmazeutische Zeitung - Beitrag erschienen in Ausgabe 38/2014

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Operationen   17. September 2014

Große regionale Unterschiede

In bestimmten Regionen Deutschlands werden sehr viel mehr Menschen operiert als in anderen. Das haben Forscher von OECD und Bertelsmann-Stiftung herausgefunden. Einen medizinischen Grund gibt es dafür nicht.

Ob ein Patient operiert wird, scheint in Deutschland nicht immer nur von seinem Gesundheitszustand, sondern häufig auch von seinem Wohnort abzuhängen. Das haben Untersuchungen der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD und der Bertelsmann Stiftung ergeben. Seit 2007 notierten die Forscher, wie häufig Ärzte in den verschiedenen deutschen Landkreisen das Skalpell zückten. Ergebnis: Die Häufigkeit der Eingriffe unterscheidet sich in den einzelnen Regionen so stark, dass dies medizinisch nicht zu erklären ist.

Auffällige Abweichungen

Auch Unterschiede in der Altersstruktur der Bevölkerung können den Wissenschaftlern zufolge kein Grund dafür sein, dass etwa in bestimmten Regionen achtmal häufiger Mandeloperationen bei Kindern durchgeführt werden als in anderen. So unterziehen sich in Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz 107 von 10 000 Kindern diesem Eingriff. In Sonneberg, Thüringen, sind es nur knapp 13.

Ähnlich sieht es bei anderen Operationen wie Blinddarm- und Prostataentfernungen oder Kniegelenkimplantationen aus. Für die Bertelsmann-Stiftung sind diese auffälligen Abweichungen....zum Artikel

Quelle - von Anna Hohle - Pharmazeutische Zeitung - Beitrag erschienen in Ausgabe 38/2014

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Betäubungsmittel   16. September 2014

Betäubungsmittel: Alte Rezeptvordrucke ab 2015 ungültig

Ab 1. Januar 2015 dürfen zur Verschreibung von Betäubungsmitteln (BtM) nur noch die neuen Betäubungsmittel-Rezeptformulare (BtM-Rezepte) verwendet werden. Darauf wies das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) heute in einer Mitteilung hin. Die neuen Rezepte mit einer deutlich sichtbaren, fortlaufenden 9-stelligen Rezeptnummer werden seit 2013 von der Bundesopiumstelle beim BfArM herausgegeben.

Die Verwendung der alten Rezeptformulare ist nur noch bis 31.12.2014 erlaubt, teilte das Institut mit. Apotheken dürfen diese demnach nur noch bis zum 7. Januar 2015 beliefern. Das ergibt sich aus den Regelungen der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung, nach der ein Betäubungsmittel nur maximal sieben Tage nach Ausstellungsdatum auf dem BtM-Rezept von der Apotheke abgegeben werden darf.

Nach Angaben des BfArM sollen die alten Rezeptvordrucke nicht an die Bundesopiumstelle zurückgeschickt werden. Stattdessen müssten sie vom Arzt mit den Durchschriften der ausgestellten BtM-Rezepte drei Jahre aufbewahrt werden, heißt es. (et)

 

Quelle - Pharmazeutische Zeitung | Artikel vom 16.09.2014

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Krebs & Vorsorge   9. September 2014

Risiko Fehldiagnose bei Früherkennung von Krebs unzureichend bekannt

Für 84 Prozent der Deutschen ist die Empfehlung ihres Arztes der wichtigste Grund, um an einer Untersuchung zur Krebsfrüherkennung teilzunehmen. Damit nehmen die Mediziner eine zentrale Rolle ein, wenn es um die Entscheidung der Versicherten zur Teilnahme an diesen Untersuchungen geht. Allerdings fühlen sich nur knapp die Hälfte der Patienten (46 Prozent) von ihrem Arzt über Nutzen und Risiken des Screenings aufgeklärt.

 

Gütersloh. Für 84 Prozent der Deutschen ist die Empfehlung ihres Arztes der wichtigste Grund, um an einer Untersuchung zur Krebsfrüherkennung teilzunehmen. Damit nehmen die Mediziner eine zentrale Rolle ein, wenn es um die Entscheidung der Versicherten zur Teilnahme an diesen Untersuchungen geht. Allerdings fühlen sich nur knapp die Hälfte der Patienten (46 Prozent) von ihrem Arzt über Nutzen und Risiken des Screenings aufgeklärt. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie von Bertelsmann Stiftung und BARMER GEK im Rahmen des Gesundheitsmonitors 2014, bei der knapp 1.800 Personen befragt wurden. Weitere interessante Erkenntnis: Lediglich ein Drittel der Teilnehmer weiß, dass eine Krebsfrüherkennungsuntersuchung auch Risiken haben kann. Dazu zählen falsch positive oder negative Befunde, die oft.......zum Artikel

Quelle - Gesundheitsmonitor - Beitrag vom 14. 08. 2014

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Medizin   6. September 2014

Welt Sepsis Tag - 13. September 2014

Auszug aus dem Artikel - Dr. Tom Frieden ist Botschafter des Welt-Sepsis-Tages 2014

Hintergrundinformationen zur Sepsis und zum World Sepsis Day
Sepsis ist die schwerste Form einer Infektion, hervorgerufen z.B. durch Bakterien, Viren oder Pilze. Es handelt sich dabei um einen lebensbedrohlichen Zustand, der auftritt, wenn sich die Immunantwort des Körpers auf eine Infektionserkrankung gegen die eigenen Gewebe und Organe wendet. In der Folge führt dies zum septischen Schock, zum Organversagen und letztlich zum Tode, insbesondere wenn die Sepsis nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird...

zum ganzen Artikel

Quelle - Jenapolis-Nachrichtenportal für Jena u.d. Regionen - Artikel vom 4. April 2014

 

weitere Informationen

Wundinfektionen

In Deutschland werden jährlich über 13 Millionen Operationen im stationären Bereich durchgeführt. Nach den Daten des Krankenhaus-Infektions-Surveillance-Systems KISS kommt es dabei pro 100 Operationen durchschnittlich zu 1,65 Wundinfektionen. Bezogen auf die in Deutschland durchgeführten Operationen ereignen sich damit pro Jahr über 220.000 postoperative Wundinfektionen. Unter allen nosokomialen Infektionen stellen postoperative Wundinfektionen somit die größte Gruppe dar.

Postoperative Wundinfektionen sind ein Problem aller chirurgischen Fachdisziplinen, jedoch ist das Infektionsrisiko für verschiedene Operationsarten nicht einheitlich. So kommt z.B. bei Coloneingriffen zu den Erregern, die von der Haut des Patienten oder von außen in das OP-Gebiet eindringen können, eine weitere relevante Erregerquelle, der Darm mit seiner Darmflora, hinzu, und auch durch Ausschöpfung aller Präventionsmaßnahmen ist ein Erregerübertritt aus dem besiedelten Darm in die Umgebung nicht sicher zu verhindern......weiterlesen

Quelle - BVMed e.V., Berlin – Portal für Medizintechnik

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Krebs   4. September 2014

Krebsmythen: Was stimmt, was nicht ?

Krebs durch Alkohol? Sonnencreme als Garantie gegen Hautkrebs ?

Was ist dran an landläufigen Auffassungen zu Tumorleiden ?

Über Krebs kursieren viele Gerüchte – was ist wahr, was nicht ?

Jedes Jahr erkranken in Deutschland knapp eine halbe Million Menschen an Krebs. Fast jeder weiß von Betroffenen in der eigenen Familie oder im Bekanntenkreis. Die Krankheit ist oft Gesprächsthema – und es kursieren viele Halbwahrheiten und Irrtümer, die uns verunsichern. Dr. Leonhard Hansen, der Vorsitzende des Fachausschusses „Krebs-Früherkennung“ der Deutschen Krebshilfe, erklärt, wie viel Wahrheit in diesen neun Krebsmythen steckt:

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Quelle - Dr. Johannes Rückher / www.apotheken-umschau.de; erstellt am 09.01.2014

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Medizin & Forschung   4. September 2014

Wechselwirkungen 

Medikamente und Essen: Manche Kombinationen können riskant sein.

Generell gelangen die Wirkstoffe eines Medikamentes schneller in den Körper, wenn sie auf leeren (nüchternen) Magen eingenommen werden. So setzt auch die Wirkung schneller ein. Andere Medikamente wiederum werden am besten mit einer Mahlzeit aufgenommen. Bei manchen Nahrungsmitteln kann es jedoch zu Wechselwirkungen mit Medikamenten kommen. So können kalziumhaltige Lebensmittel (z.B. Milchprodukte) mit Antibiotika schwer lösliche Verbindungen eingehen. Dadurch werden die Wirkstoffe schwerer aus dem Magen-Darm-Trakt aufgenommen und verlieren so an Wirkung. Warten Sie deshalb einige Stunden nach der Einnahme solcher Präparate, bevor Sie Milchprodukte verzehren.

Regelmäßige Einnahme wichtig

Die gleichzeitige Aufnahme von Speisen und Getränken spielt für die Wirkung von Medikamenten eine wichtige Rolle. Denn Nahrung beeinflusst nicht nur den Zeitpunkt des Wirkungseintritts, sondern auch die Menge und Verfügbarkeit des Wirkstoffs in der Blutbahn. Der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme kann die Wirkung des Arzneimittels verlangsamen, beschleunigen, verstärken oder vermindern. Auch Nebenwirkungen können in bestimmten Fällen stärker oder schwächer auftreten. Wichtig ist, das Arzneimittel in regelmäßigen Zeitabständen einzunehmen – nur so ist eine ausgeglichene Konzentration im Blut gewährleistet.

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Quelle - AOK-Die Gesundheitskasse - News - Beitrag vom 25. 08. 2014

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Krebs   27. August 2014

Krebs und Autoimmunkrankheiten

Die Frage nach Ei und Henne 

Menschen mit Autoimmunkrankheiten besitzen ein deutlich erhöhtes Krebsrisiko. Eine aktuelle Veröffentlichung im Fachjournal »Science« lässt dieses Phänomen in ganz neuem Licht erscheinen: Krebs könnte danach für Autoimmunerkrankungen prädisponieren und nicht umgekehrt.

 

Autoimmunkrankheiten werden durch fremde Antigene ausgelöst, die eine Strukturähnlichkeit mit körpereigenen Molekülen aufweisen. Diese Ähnlichkeit wird den betreffenden gesunden Körperzellen zum Verhängnis, weil das Immunsystem sie verwechselt und ebenfalls attackiert. Die Fehlsteuerung des Immunsystems könnte zudem auch das Krebsrisiko erhöhen. So dachte man bislang.

 

Eine Arbeitsgruppe um Dr. Christine Joseph von der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore, USA, stellt dagegen die These auf, Produkte mutierter Gene in Krebszellen könnten diese »fremden« Antigene sein. Der Angriff auf gesunde Körperzellen wäre auch nach diesem Konzept im Sinne einer Kreuzreaktion aufgrund struktureller Ähnlichkeiten der Zielmoleküle zu deuten.

 

Die vermutete Chronologie von Autoimmunkrankheiten und Krebs würde dagegen....zum Artikel

Quelle - Pharmazeutische Zeitung - Beitrag von Ulrike Viegener - erschienen Ausgabe 35/2014

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Politik   27. August 2014

In Hessen kein Anstieg ärztlicher Behandlungsfehler

Landeskammer stellt statistische Erhebung 2013 der Gutachter- und Schlichtungsstelle vor

"Fehler passieren überall. Behandlungsfehler wiegen besonders schwer, da Patienten davon betroffen sind", unterstreicht Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. "Obwohl jeder Fehler ein Fehler zu viel ist, lassen sich auch in der Medizin Komplikationen nicht immer verhindern. Auf Unvermögen oder Unachtsamkeit zurückzuführende Fehler wie ein vergessener Tupfer oder eine falsche Spritze sind allerdings die Ausnahme. Die meisten Fälle, die der Gutachter- und Schlichtungsstelle der Landesärztekammer Hessen vorgetragen werden, zeigen, dass Fehler vielfältige Ursachen haben können."

Die Komplikationen reichen von unerwünschten Begleiterscheinungen von Krankheiten bis....zum Artikel

Quelle - Landesärztekammer Hessen - Vogelsgesang 3 - 60488 Frankfurt - Artikel vom 23. 06. 2014

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Politik   22. August 2014

Report:  Stabil hohes Qualitätsniveau in Krankenhäusern

Die Krankenhäuser in Deutschland arbeiten seit Jahren auf einem gleichbleibend hohen Qualitätsniveau.

Zu diesem Ergebnis kommt der Qualitätsreport 2013 des Gemeinsamen Bundesausschusses der Spitzenverbände im Gesundheitswesen, der jetzt in Berlin in einigen Details vorgestellt wurde. Der ganze Report selbst wird erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.
 
Probleme seien etwa bei der Geburtshilfe oder bei Brustoperationen festgestellt worden, sagte das Ausschussmitglied Regina Klakow-Franck. Bei Frühgeburten im Krankenhaus seien häufig keine Kinderärzte dabei, bei Brustkrebs werde zu häufig zu früh operiert. Mit auffälligen Krankenhäusern würden konkrete Zielvereinbarungen zur Behebung qualitativer Mängel getroffen.
 
Insgesamt sei die Qualitätssicherung in deutschen Krankenhäusern weltweit einzigartig, sagte der G-BA-Vorsitzende Josef Hecken. Im Erfassungsjahr sind demnach in 1557 Krankenhäusern mehr als 3,2 Millionen Datensätze erhoben worden. Der Vertreter der Krankenhäuser im Ausschuss, Georg Baum, gab zu bedenken, dass kein anderer Bereich so viel kontrolliert werde wie der der Krankenhäuser. Er wies die auch im G-BA erhobene Kritik zurück, dass zu viele Hüftoperationen vorgenommen würden. Zum großen Teil handle es sich um Fälle, bei denen sich ältere Menschen vorher die Hüfte gebrochen hätten.

Quelle - Pharmazeutische Zeitung - Beitrag vom 22. 08. 2014 | dpa

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Medizin   21. August 2014

Divertikulitis:  Immer öfter junge Menschen betroffen

Auch bei Unter-40-Jährigen sollten Ärzte bei Unterbauch­be­schwer­den eine Divertikelkrankheit in Betracht ziehen. Dies teilen Experten der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) mit. Denn Divertikel, Ausstülpungen an der Darmwand, sind zwar eine typische Alterserscheinung, doch zunehmend sind auch junge Menschen betroffen.
 
Beschwerden im Unterbauch, vor allem auf der linken Seite, sowie Begleitsymptome wie Blähungen, Verstopfung, Durchfall oder Fieber, können auf eine Divertikulitis, also auf eine Entzündung der Divertikel, hinweisen. Wird die Erkrankung nicht rechtzeitig erkannt.....
zum Artikel

Quelle - Pharmazeutische Zeitung online - Beitrag vom 21. 08.2014 |PZ

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Politik   16. August  2014

eGK - Endgültige Umstellung 2015

Im Januar 2015 soll die elektronische Gesundheitskarte (eGK) den bisherigen Versichertenausweis endgültig ablösen. Die alten Karten verlieren dann ihre Gültigkeit, unabhängig vom aufgedruckten Ablaufdatum. Darauf haben sich Krankenkassen, Ärzte und Zahnmediziner geeinigt und die Übergangsfrist damit noch einmal um drei Monate verlängert.

Ursprünglich sollte die Umstellung bereits im Januar 2014 stattfinden. Da jedoch längst nicht alle Versicherten im Besitz der neuen Karte gewesen waren, hatten Kassen und Mediziner kurzfristig vereinbart, dass Ärzte noch bis zum 1. Oktober grundsätzlich über beide Ausweise abrechnen können. Nun soll das noch bis Ende Dezember möglich sein. Die Vorsitzende des GKV-Spitzenverbands, Doris Pfeiffer, sprach mit Blick auf die bevorstehende Umstellung von....

.....zum Artikel

Quelle - Pharmazeutische Zeitung - Beitrag vom 15. 08. 2014 | PZ

Weitere Informationen - KBV Kassenärztliche Bundesvereinigung

Quelle - www.kbv.de

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Wissenschaft   13. August  2014

Stimmen aus dem Bauch
 
Wie der Darm unser Leben bestimmt
 
Der Darm ist unsere innere Mitte. Nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen gibt es drei unterschiedliche Darmgruppen - die drei sogenannten Enterotypen. Die sind, vergleichbar den Blutgruppen, nicht geschlechts- oder altersspezifisch und auch nicht an Ethnien gebunden.
 
Warum die Evolution diese verschiedenen Darmgruppen hervorgebracht hat, ist noch weitestgehend unbekannt.
Bislang wissen Forscher......zum Artikel.....hitec Mediatek Wissen
 
Zu diesem Thema geht hitec (Sendereihe 3sat) am 18. August 2014 der Frage nach, wie der Darm unser Leben bestimmt.

Quelle - 3sat / hitec - Mediathek - Wissen
 

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Krebs   12. August 2014

Universität Insbruck  
Neuer Wirkstoff hemmt Krebsprotein MYC
 

Das Protein MYC ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Entstehung von Tumoren im Menschen. Nun haben Wissenschaftler des Scripps Research Institute in den USA und vom Institut für Biochemie der Universität Innsbruck einen neuen Wirkstoff entdeckt, der direkt mit dem MYC-Protein interagiert und das Tumorwachstum stoppen kann. 

Das Protein MYC ist entscheidend an der Zellteilung und am Wachstum von Organismen beteiligt. Als Genregulator steuert es die Expression von mindestens 15 Prozent aller menschlichen Gene. Dabei verstärkt es die Expression von wachstums-relevanten Genen. Ist das Myc-Gen verändert und permanent aktiv, kann diese Verstärkung dauerhaft wirken und das Wachstum von Tumoren hervorrufen. Um in der Zelle Gene an- und abschalten zu können, benötigt MYC allerdings einen Partner. Nur wenn es sich mit dem Protein MAX verbindet, kann es an das Erbgut andocken. „Genau hier setzt der neue Wirkstoff an“, sagt Klaus Bister vom Institut für Biochemie der Universität Innsbruck, dessen Arbeitsgruppe gemeinsam mit Forschern des Scripps Research Institute in La Jolla, USA, die neue Substanz und deren Wirkung nun in der amerikanischen Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) vorstellt.

 
Wirkung in der Zelle nachgewiesen  

 

Gefunden wurde der neue Wirkstoff in einer Bibliothek von Hunderten von potentiell bioaktiven Molekülen, die Chemiker am Scripps Research Institute synthetisiert hatten. In Zellkulturstudien und Tiermodellen konnten die Forscher zeigen, dass vier verschiedene Pyridin-Verbindungen die Interaktion zwischen MYC und MAX stören und dadurch die Bindung an die DNA erfolgreich unterbinden. „Eines dieser Moleküle hat sich als besonders potent erwiesen“, erzählt Prof. Klaus Bister. „Wir haben den Wirkstoff auch hier in Innsbruck in speziellen Zelllinien untersucht und seine Wirkung direkt in der Zelle nachgewiesen“, erzählt Klaus Bister. Dazu wurde unter anderem........zum Artikel

Quelle - iPoint - das Informationsportal der Universität Insbruck / 12. 08. 2014 - Büro für Öffentlichkeitsarbeit und Kulturservice

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Recht & Soziales   12. August  2014

Zweitmeinung:  Doppelt heilt besser

„Je komplizierter die Erkrankung, desto wichtiger ist eine Zweitmeinung“, so Prof. Jalid Sehouli von der Charité in Berlin, in einem Interview mit Sonja Schmitzer des medizinischen Fachportals DockCheck.

Dass die eigene Diagnose dabei völlig auf den Kopf gestellt werden kann, müsse ein guter Arzt verkraften können.

Vor allem Patienten, bei denen eine lebensbedrohliche Erkrankung diagnostiziert wird, holen sich häufig die Meinung eines zweiten Arztes ein. Verständlich, denn einen Fehler in der Behandlungsstrategie könnten sie schlimmstenfalls mit dem Leben bezahlen.

Auch jüngere Untersuchungen kamen zu dem Schluss, dass Zweitmeinungen sinnvoll sind:

Eine Studie an.....zum Artikel

Quelle - DocCheck News - vom 12. August 2014 - Interview von Sonja Schmitzer

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Krebs   12. August  2014

Darmkrebs - Patienten profitieren von schonender Operationstechnik

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin verfügt jetzt über eine innovative Operationstechnik im Bereich der Darmchirurgie. Mit dem neuen Programm des da Vinci OP-Roboters können nun komplexe Eingriffe bei Darmkrebs-Patienten minimal-invasiv, besonders exakt und nervenschonend durchgeführt werden.


Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Rund 65.000 Menschen erhalten jedes Jahr die Diagnose. Doch Fortschritte in Früherkennung und Therapie tragen dazu bei, dass immer mehr Patienten erfolgreich behandelt werden können. Mit der neu angewendeten OP-Methode an der Charité sind darüber hinaus jetzt auch besonders schonende Darmkrebs-Operationen möglich. „Von der minimal-invasiven Hochpräzisionstechnik des da Vinci Roboters versprechen wir uns eine Schonung der Beckennerven“, sagt Privatdozent Dr. Mario Müller, Stellvertretender Direktor der Klinik für Allgemein-, Gefäß- und Thoraxchirurgie. Zudem ergänzt er: „Vor allem bei Mastdarmkrebs-Operationen können damit unerwünschte Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Blasenfunktionsstörungen, Inkontinenzprobleme oder auch Sexualfunktionsstörungen deutlich verringert werden.“

Die wesentlichen Elemente des da Vinci-Systems sind die Roboterarme mit den endoskopischen Mikroinstrumenten und die Steuerkonsole, die durch den Operateur bedient wird. Die Arme setzen die Bewegungen des Chirurgen an der Steuerkonsole in Echtzeit und zitterfrei um. Das vergrößerte und hochauflösende 3D-Videobild sowie die vollständige Bewegungsfreiheit der Instrumente geben zudem mehr Sicherheit bei engen Operationsfeldern wie dem Dick- und Mastdarm. Bisher ist der da Vinci Roboter der neuesten Generation an der Charité unter anderem für Prostataoperationen in der Klinik für Urologie oder für komplexe Eingriffe am Brustkorb in der Klinik für Allgemein-, Visceral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie eingesetzt worden.

Quelle - Charité - Universitätsmedizin Berlin / Pressemitteilung vom 29. 07. 2014 

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Krebs   31. Juli  2014

Aktuelle Studie liefert neue Hinweise  

Krebs: Alle Augen auf Antihistaminikum

Lassen sich Tumoren mit Antihistaminika bekämpfen ? Eine aktuelle Studie liefert Hinweise, dass dieser Ansatz durchaus wirksam sein könnte. Denn Antihistaminika bremsen jene Zellen aus, die den Tumorzellen helfen, sich vor dem Immunsystem zu verstecken.

Krebszellen können höchst erfinderisch sein, wenn es darum geht, das Immunsystem des Körpers auszutricksen,....weiter

Quelle - DocCheck News - vom 30. Juli 2014 - Autorin Sonja Schmitzer

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Recht & Soziales   30. Juli  2014

Festbeträge

Patienten klagen über mangelnde Aufklärung

Berlin – Die Festbeträge für Arzneimittel wurden zum 1. Juli 2014 abgesenkt. Das hat Zuzahlungen für Tausende Medikamente zur Folge, die bisher zuzahlungsfrei waren. Nun beschweren sich immer mehr Betroffene beim Patientenbeauftragter der Bundesregierung und klagen über eine mangelhafte Aufklärung von Arzt, Apotheker und Krankenkasse.

Patienten schilderten, dass sie von ihrem behandelnden Arzt ohne Hinweis auf die abgesenkten Festbeträge ein Rezept über das gewohnte Arzneimittel erhalten hätten, .........weiterlesen

Quelle - Gerechte Gesundheit - Das Portal zur Verteilungsdebatte - Artikel vom 18. Juli 2014

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Recht & Soziales   30. Juli  2014

Überlange Wartezeiten auf einen Facharzttermin

Wer hat es nicht selbst schon einmal erlebt ? Eine fachärztliche Untersuchung wird nötig.

Oftmals liegen die Wartezeiten bei 8 Wochen oder länger.

Ungleichbehandlung bei Terminvergabe nicht akzeptabel

Berlin - " Die Bevorzugung von Privatpatienten bei der Terminvergabe in Arztpraxen muss ein Ende haben ", so der Vorstandsvorsitzende der Barmer GEK, Dr. Christoph Straub, anlässlich der heute von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung vorgestellten Umfrage zur Patientenzufriedenheit. Der Barmer GEK Chef forderte die Ärzteschaft auf, das Problem der Benachteiligung von Kassenpatienten bei den Wartezeiten nicht klein zu reden. Straub: "Wir haben hier ein Problem und die Ärztefunktionäre müssen es lösen." Ihre Skepsis gegenüber dem Vorhaben der Bundesregierung einer verpflichtenden Terminvergabe........weiterlesen

Quelle - Barmer GEK - Pressemitteilung vom 30. Juli 2014

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Hilfsmittel   29. Juli  2014

Harn- und Stuhlinkontinenz - ein in unserer Gesellschaft überwiegend totgeschwiegenes Thema

Erstattung Hilfsmittel

" Inkontinenzversorgung muss patientenzentriert sein "

Eucomed und BVMed legen neues Positionspapier zu Inkontinenzhilfen vor
 

Die Entscheider im Gesundheitssystem sollten die Relevanz und Komplexität der Inkontinenzversorgung anerkennen und eine individuelle Beurteilung ermöglichen, welche Produkte und Dienstleistungen für die von Inkontinenz Betroffenen geeignet sind. Darauf weisen der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) und sein europäischer Dachverband Eucomed in einem neuen Positionspapier "zu einer patientenzentrierten, finanzierbaren und
nachhaltigen Versorgung mit Inkontinenzhilfen" hin.

 Das Papier kann unter www.bvmed.de/inko-positionspapier heruntergeladen werden.
 

 In Deutschland sind rund 6 Millionen Menschen von Inkontinenz betroffen.

 Experten schätzen die Dunkelziffer sogar auf 9 Millionen Betroffene.

 Für jede Form der Inkontinenz gibt es geeignete Therapien und moderne saugende und            

 ableitende ableitende Inkontinenzprodukte, die bequem, unauffällig und sicher in allen  

 Lebenslagen schützen.       

 

Wichtig: Jeder Betroffene sollte wegen einer Diagnose und einer eventuellen Verordnung von Inkontinenzprodukten zum Arzt gehen!

Zu den Kernforderungen des Positionspapiers gehören die Anerkennung der Inkontinenz als ein komplexes Krankheitsgeschehen, die Unterstützung bei der Bereitstellung von Informationen über die Krankheit und ihre Behandlung für die Patienten sowie die Förderung eines patientenzentrierten Ansatzes in der Inkontinenzbehandlung, bei dem Wert auf Transparenz und Wahlfreiheit der Patienten gelegt wird.
"Die Inkontinenzversorgung sollte nicht als Massengeschäft betrachtet werden. Die komplexen Symptome erfordern eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. Neben produktspezifischen Faktoren sollten am Anwender und dem Gebrauch orientierte Faktoren berücksichtigt werden", heißt es in dem Papier.
Patienten und Pflegende sollten Zugang zu Produkt- und Serviceinformationen haben und frei die Produkte und Pflegeleistungen auswählen können, die sie benötigen. "Patienten, die mit Inkontinenz leben und Medizinprodukte nutzen, stellen eine heterogene Gruppe dar, weil sich die Ursachen ihrer Inkontinenz und ihre individuellen Bedürfnisse stark unterscheiden.

Da es keine einheitliche Lösung für alle gibt, müssen die Patienten Zugang zu allen verfügbaren Informationen und Produkten haben", so die Experten.

Quelle - BVMed - Pressemeldung vom 7. Juli 2014

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Chirurgie / Medizin   24. Juli  2014

FOCUS-Gesundheit " Ärzteliste " 2014

Vier Mediziner des Klinikum Kassel sind auf der im Juni erschienenen Focus-Ärzteliste genannt, in der für

verschiedene Fachgebiete Top-Mediziner aus ganz Deutschland benannt werden.

Unter Anderem Prof. Dr. Jürgen Faß, Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Kassel,

Tumorzentrum. Er ist als Experte für Bauchchirurgie aufgeführt, der das gesamte Spektrum der Magen-, Darm-,

Bauchspeicheldrüsen- und Leber-Operationen anbietet.

Quelle - Gesundheit Nordhessen Holding AG, Mönchebergstraße 48 E | 34125 Kassel - Pressemitteilung vom 25. Juni 2014

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Chirurgie / Medizin   22. Juli  2014

Wundinfektionen - Bauchfolie nimmt Rand in Schutz

Eine aktuelle Studie kommt nun zu dem Ergebnis, dass Wundinfektionen deutlich seltener nach einer Operation auftreten, wenn die Wundränder während der OP mit einer bakterienundurchlässigen Folie geschützt werden. Sogenannte nosokomiale Infektionen nehmen stark zu. Insbesondere in der Chirurgie kommt es nach Operationen immer wieder zu Wundinfektionen. Sie stellen mit jährlich 60.000 bis 200.000 Fällen in Deutschland die häufigste postoperative Komplikation dar und haben nicht selten schwerwiegende Folgen für die Patienten. Die Betroffenen müssen sich einer deutlich verlängerten Behandlung unterziehen, geschätzte 7.500-15.000 Menschen jährlich sterben sogar an den Folgen der Infektion. Vor allem bei bauchchirurgischen Eingriffen ist die Infektionsrate hoch, da im Darm viele Bakterien zu finden sind, die während der Operation zu einer Kontamination des Operationsfeldes und in der Folge zu Wundinfektionen führen können.........weiterlesen

Quelle - DocCheck - Medical Services GmbH - News vom 21. Juli 2014 

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Stomaversorgung

Produktinformation der Firma B. Braun Melsungen AG

Softima® 3S - Neue zweiteilige Stomaversorgung mit flexiblem Rastring

Die Firma B. Braun hat mit dem Softima® 3S ein neues, innovatives System für die zweiteilige Stomaversorgung

auf den Markt gebracht. Das Neue und Besondere dieses Systems ist der flexible und dabei sicher einrastende

Rastring. Das bereits vom Softima Key bekannte und bewährte Führungssystem unterstützt und vereinfacht die

Positionierung des Beutels auf dem Rastring. In einer Anwendungsbeobachtung mit 698 Patienten haben über

85 Prozent der Teilnehmer den Beutel als sicher und das spezielle Führungssystem als einfach beurteilt.

Über 90 Prozent haben das so genannte "Key-System", welches den Beutel in die richtige Position auf der

Basisplatte führt, als hilfreich beurteilt.
 

3S steht für die Produkteigenschaften simpel, sicher und soft.

Produktinformationen

Quelle - B. Braun Melsungen AG | Carl-Braun-Straße 1 | 34212 Melsungen | Deutschland

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Stomaversorgung   16. Juli  2014

Produktinformation ColonSilence-Vertrieb

ColonSilence ®

Dämmt wirksam Blähgeräusche bei einem Stoma

Von Stomaträger für Stomaträger entwickelt, wird die für Colostomie anwendbare Dämmkappe 

über dem Stomabeutel getragen und mit dem Universalgürtel (der auf Rezept erhältlich ist) befestigt.

Sie passt dazu noch in jede Jacken- und Handtasche, wiegt ca. nur 25g und ist bei 30°C

in der Waschmaschine waschbar.

Weitere Produktinformationen und Anwendungshinweise

Quelle - Karl Decker, ColonSilence-Vertrieb Hospertstraße 10, 73565 Spraitbach

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Selbsthilfe   20. Juli  2014

Neue Selbsthilfegruppe

" Die Kängurufreunde "  Stoma-Selbsthilfe Braunschweig

Selbsthilfegruppe für Stomaträger - Angehörige und Interessierte

trifft sich erstmals am   25. September 2014

in der Zeit von             18.00 - 20.00 Uhr 

Treffpunkt                    Schickeria Club & Restaurant
                                   Hannoversche Straße 60, 38116 Braunschweig

                                         www.schickeria-bs.de

Ansprechpartner           Carsten Gebhardt
 

Telefon                         01 76/ 482 03 130 (Mobilfunktarif)

EMail                            Shg-kf-stoma-selbsthilfe-bs@kaengurufreunde.de

Forum                          www.kaengurufreunde.de

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Onkologie   17. Juni  2014

Chemotherapie mit alternativer Medizin, geht das ?

Michael Höckel, Leiter Zentralbereich Apotheke im Klinikum Kassel

beschäftigt sich u.a. mit patientenbezogener Beratung zu Arzneimitteln bei Krebspatienten.

Besonderes Anliegen ist ihm die Umsetzung der supportiven Therapie unter Beachtung unkonventionellen Mittel.

Auf Wunsch vieler Nachfragen wurde der Vortrag von M. Höckel, den er am Patiententag im Mai hielt,

vom Klinikum Kassel als PDF-Download bereit gestellt und kann unter dem Link

http://www.gesundheit-nordhessen.de/index.php?parent=4131

abgerufen werden.

Quelle - Gesundheit Nordhessen Kassel | School of Medicine gGmbH - Mitteilung vom 17. 6. 2014

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Stomaversorgung   15. Mai  2014

Produktinformation der Firma B.Braun Melsungen AG

Neu - Askina® Barrier Creme von B.Braun 

Askina Barrier Creme bildet einen atmungsaktiven, transparenten Schutzfilm und schützt intakte Haut dauerhaft vor Stuhl, Urin und anderen Körperflüssigkeiten. Sie spendet Feuchtigkeit und lässt sich aufgrund der Viskosität leicht auftragen und verreiben.

Die intakte, sensible, fragile oder trockene Haut der Wundumgebung wird so geschützt, Hautreizungen wie sie zum Beispiel durch Kleber oder Verbände hervorgerufen werden können, werden verhindert. Der pH-Wert der Creme liegt bei 5,48, wodurch die natürliche Hautbarriere erhalten bleibt.

Nach einer kurzen Einwirkzeit lassen sich Pflaster, Verbände und Stomaversorgungen aufbringen und problemlos fixieren.

Quelle - B. Braun Melsungen AG - News 29. 4. 2014 - Produktinformation als PDF-Datei zum Download

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Stomaversorgung   8. April  2014

Produktinformation der Firma Coloplast GmbH

Neu - SenSura® Mio von Coloplast

SenSura Mio ist ein einteiliger Stomabeutel zur Versorgung der Kolostomie (Dickdarmstoma), der sich durch seinen einzigartigen Hautschutz auszeichnet. Er passt sich unterschiedlichsten Bauchformen an und sitzt zuverlässig.

Quelle - Coloplast

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Arzneimittel   3. April  2014

Arzneimittel und Grapefruits - nicht immer eine gute Kombination

Berlin - Wenn es wärmer wird, greifen viele gern zu frischem Obst. Das ist gesund, kann aber auch
Nachteile haben. "Viele Arzneistoffe reagieren in Kombination mit Lebensmitteln anders als
gewünscht. Bei Alkohol und Milchprodukten ist das vielen bekannt. Aber auch die Grapefruit
verträgt sich nicht mit allen Arzneien", erklärt Heidi Günther, Apothekerin bei der BARMER GEK.

Grapefruitsubstanzen können Wirkungen ungewollt verstärken......weitere Informationen

Quelle - Barmer GEK - Pressemitteilung vom 3. 4. 2014

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Vorsorge - Darmkrebs  27. März 2014

Immer weniger Darmkrebsoperationen

Teilnahme an Vorsorge muss forciert werden

Berlin - Immer weniger Menschen in Deutschland müssen wegen Darmkrebs im Krankenhaus
behandelt werden. Zwischen 2005 und 2012 sank die Zahl der Betroffenen um 21 Prozent. Dies
geht aus dem aktuellen BARMER GEK
Krankenhausreport hervor.
"Dieser Rückgang spricht eindeutig für den Erfolg des Darmkrebs-Vorsorgeprogramms", sagt der
stellvertretende Vorstandsvorsitzende der BARMER GEK, Dr. Rolf-Ulrich Schlenker, anlässlich des
ausklingenden Darmkrebsmonats März 2014.
Allerdings sei das Potential des aktuellen Darmkrebs-Früherkennungsprogramms bei weitem noch
nicht ausgeschöpft. Nur etwa 20 Prozent der Anspruchsberechtigten zwischen dem 55. und dem
70. Lebensjahr haben seit ihrer Einführung 2002 die Möglichkeit der kostenlosen Vorsorge-
Koloskopie genutzt. "Leider ist die Inanspruchnahme bei den gesetzlich Krankenversicherten
rückläufig", so Schlenker. Während 2009 rund 27.000 männliche BARMER GEK Versicherte eine
Vorsorge-Untersuchung in Anspruch nahmen, waren es 2012 nur noch rund 22.000. Bei den
weiblichen Versicherten sank die Zahl im gleichen Zeitraum noch deutlicher: von 43.000 auf 35.000.
Deshalb wolle die BARMER GEK alles daran setzen, um die Teilnehmerquote wieder deutlich zu
erhöhen.

Mit rund 70.000 Neuerkrankungen ist Darmkrebs eine der häufigsten Krebsarten in Deutschland.
Neben einer verstärkten Aufklärung setzt die BARMER GEK auch auf innovative Maßnahmen. So
erprobt sie in Bayern beispielsweise bereits seit Mai 2013 ein individualisiertes Einladungsverfahren
und bietet dort seit Anfang des Jahres als erste gesetzliche Krankenkasse den immunologischen
Stuhltest für ihre Versicherten in Bayern unter wissenschaftlicher Begleitung an.

Quelle - Barmer GEK - Pressemitteilung vom 26. 03. 2014

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Selbsthilfe   05. Februar 2014

Neu

Forum » Stoma Rückverlegung

Informationen - Hilfestellungen - Erfahrungsaustausch

dieses Angebot richtet sich gezielt an Betroffene die eine Rückverlegung vor sich, oder bereits hinter sich gebracht haben.

Dort wo es an Aufklärung und Informationen fehlt, setzen wir uns für Betroffene ein.

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Selbsthilfe   aktualisiert am 15. Juni 2014 | 24. Januar 2014

Stoma Rückverlegung

nach einer Darmkrebserkrankung

Neu - unsere Informationsbroschüre

 

   

 

 

 

 

 

 

 

Erhältlich über unser Kontaktformular oder per Email

 

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Arzneimittel   22. Januar 2014

" Schwarzes Dreieck " auf dem Beipackzettel

Neues Symbol weist auf " zusätzliche Überwachung " hin

Berlin - Ein auf der Spitze stehendes schwarzes Dreieck kennzeichnet seit Jahreswechsel alle
Arzneimittel, die erst kurz auf dem Markt sind und deshalb unter besonderer Beobachtung stehen.

" Das neue Symbol weist darauf hin, dass möglicherweise noch nicht alle Nebenwirkungen bekannt
sind und leistet damit einen wichtigen Beitrag für mehr Transparenz "
, so Heidi Günther, Apothekerin
bei der BARMER GEK.
Gekennzeichnet werden Medikamente, Impfstoffe und Plasmapräparate mit neuen Wirkstoffen, die
nach dem 1. Januar 2011 zugelassen wurden und innerhalb der Europäischen Union vertrieben
werden. Zusätzlich betroffen sind Arzneien, für die bei der Zulassung festgelegt wurde, dass
weitere mögliche Nebenwirkungen beobachtet werden sollen.

Quelle - Barmer GEK - Pressemitteilung vom 21. 01. 2014

 

21. März 2014  | aktualisiert - auf Grund gelöschter Pressemitteilung und Link der Barmer GEK, vom 21. 01. 2014

Wichtige Informationen zum neuen Symbol " Schwarzes Dreieck " auf dem Beipackzettel

Quelle - BfArM  Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

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Stomaversorgung   17. Januar 2014

Produktinformation der Firma Wegimed GmbH

Neu bei Wegimed

OSTO-EZ-Vent® – Stomaventil

Bei dem Osto-EZ-Vent® handelt sich um ein patentiertes Stoma-Zubehörprodukt, das als Entlüftungsventil für Stomabeutel dient. Viele Stomaträger haben das Problem, dass der in den Beuteln integrierte Filter nicht oder nicht ausreichend eine Beutelentlüftung gewährleistet. Mit Osto-EZ-Vent® haben Betroffene die Möglichkeit, den Stomabeutel manuell bei Bedarf zu entlüften. Damit wird unter anderem auch die Beuteltragedauer verlängert. Das Produkt hat keine Hilfsmittelverzeichnisnummer und ist daher nicht durch die gesetzlichen Krankenversicherungen erstattungsfähig, dient aber als sinnvolle Ergänzung zur Stomaversorgung.

hier ........gibt es ein Informationsblatt zum downloaden

Quelle - WEGIMED GmbH -  57080 Siegen-Eiserfeld - Eiserfelder Straße 446

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Krebs   04. Januar 2014

Bald neue Möglichkeiten zu neuen alternativen Therapieansätzen gegen Krebs?

Göttinger Wissenschaftler entschlüsseln Mechanismus bei der Kond ensation von Chromosomen

Ein internationales Team von Wissenschaftlern unter der Leitung der Universität Göttingen hat einen zentralen Mechanismus der Zellteilung entschlüsselt. Ein auffälliges Merkmal der Zellteilung ist die Kondensation oder Verdichtung von Chromosomen, die zwar bereits vor mehr als 130 Jahren beobachtet wurde, deren Mechanismus aber bislang nur andeutungsweise verstanden war. Den Göttinger Forschern gelang es nun erstmals, in einer sich teilenden Zelle eine Kraft nachzuweisen, die diesen Prozess vorantreibt. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht.....mehr

Quelle - Presseinformation: Uraltes Rätsel der Zellteilung gelöst - Georg-August-Universität Göttingen vom 03. 01. 2014

 

 



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